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Securitrans

Baustellensicherheit: Gleicher Lohn 2022 gesichert

Die Securitrans wird per 1.1.2022 aufgeteilt; die Baustellensicherheit wird in die Division Infrastruktur der SBB überführt, der Objektschutz (OS) bleibt in der Securitrans, die noch einen neuen Namen bekommen soll, als 100-prozentige Tochterfirma der SBB. Der SEV konnte in digitalen Sprechstunden mit den Mitarbeitenden und vor Ort viele offene Fragen sammeln und diese in der Zwischenzeit mit der SBB diskutieren.

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Eine wichtige Entscheidung wurde bereits gefällt: Mitarbeitende der Baustellensicherheit behalten auch 2022 ihren derzeitigen Lohn.

Die digitalen Sprechstunden und die Gespräche vor Ort fanden guten Anklang. Sie zeigten aber auch, dass bei den Mitarbeitenden der Baustellensicherheit viele Unklarheiten und Unsicherheiten im Zusammenhang mit ihrer Überführung in die SBB per 2022 bestehen. Einige Fragen bleiben auch nach der Diskussion mit der SBB noch offen. Erste Entscheide konnten aber bereits im Sinne des Personals gefällt werden. Dazu gehört insbesondere die Lohngarantie für 2022: Der SBB-Arbeitsvertrag garantiert im Zusammenhang mit dem Betriebsübergang das individuelle Lohnniveau der einzelnen Securitransangestellten für das Jahr 2022. Die SBB übernimmt zudem allfällige höhere Pensionskassenabzüge. Die Angestellten der Baustellensicherheit werden im ersten Jahr bei der SBB folglich keine Lohneinbussen haben. Zudem hat die SBB dem SEV zugesichert, dass die Dienstjahre bei Securitrans an die SBB-Treueprämie angerechnet werden.

Der SEV ist nach wie vor in intensiven Diskussionen mit der SBB, um die zahlreichen noch offenen Fragen schnellstmöglich zu klären. Dazu gehören auch folgende Forderungen:

• Keine Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen.

• Rasche Klärung der individuellen Einreihung und des künftigen Lohns ab 2023.

• Regelung von Fragen rund um Arbeitsweg und künftigen Dienstort. Der SEV will hier mitreden und fordert, dass die persönliche Situation der Angestellten berücksichtigt wird.

• Für die Übernahme der Ausbildungsverträge müssen gute Lösungen gefunden werden.

• Teamstrukturen sollen beim Übergang beibehalten werden.

• Rechtzeitige und ausreichende Schulung von Vorgesetzten und Angestellten zum Arbeitszeitgesetz (AZG) und GAV SBB

Der SEV setzt alles daran, bestmögliche Lösungen für alle Mitarbeitenden zu finden. Er wird sich weiter mit seinen Mitgliedern austauschen und sie auf dem Laufenden halten.

Auch wenn sich der SEV dafür stark gemacht hat, dass auch die Mitarbeitenden des Objektschutzes (OS) direkt in die SBB überführt werden, ist dies nicht vorgesehen (siehe Kasten). Als Übergangslösung kann das akzeptiert werden. Wichtig ist, dass per 1.1.2022 der GAV entsprechend angepasst werden kann. Seit längerem wird dessen Weiterentwicklung verhandelt, allerdings wurden die Arbeiten dazu im letzten Herbst sistiert. Sie müssen nun, da die Situation geklärt ist, zügig wieder aufgenommen werden. Der SEV wird von seinen Mitgliedern ein Verhandlungsmandat holen und sie über das Resultat entscheiden lassen. Zusätzlich wird der Wechsel der Pensionskasse zu reden geben, denn bei der PK Securitas, bei der die Securitransangestellten bislang versichert waren, können sie nicht bleiben. Hier haben die Mitarbeitenden ein Mitentscheidungsrecht. Der SEV ist zusammen mit der Peko daran, die Grundlagen für diese Mitentscheidung zu erarbeiten.

Chantal Fischer
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Für den SEV gehört der Objektschutz ebenfalls in die SBB integriert

«Die meisten Mitarbeitenden des Objektschutzes (OS) verstehen nicht, warum sie nicht auch in die SBB integriert werden wie ihre Kolleg/innen der Baustellensicherheit», sagt SEV-AS-Zentralpräsident Peter Käppler. Für ihn gehört der OS zu SBB Immobilien, weil seine Hauptaufgaben die Gebäudesicherheit betreffen, neben dem Sicherheitsdienst in den Bahnhöfen. «Die Kernaufgabe des OS ist klassisches Facility Management, darum sollte er dort integriert werden», sagt Peter Käppler und argumentiert: Das würde den Personaleinsatz vereinfachen, Schnittstellen und der Aufwand periodischer Aufträge an eine Tochterfirma mit Ausschreibungspflicht würden entfallen. Die Zugehörigkeit der OS-Mitarbeitenden zur SBB würde ihre Motivation steigern und die heutige hohe Fluktuation senken. Sie hätten Entwicklungsmöglichkeiten bei der SBB (Immobilien, Transportpolizei) und wären dem GAV SBB unterstellt.

Oder ist es genau das, was die Leitung von SBB Immobilien nicht will? Will sie etwa bei den Anstellungsbedingungen sparen? Auf Anfrage erhielten wir nur diese allgemeine Antwort: «Mit der Gründung einer Tochterfirma will die SBB die Existenz des Objektschutzes langfristig sichern. Zudem sind hier andere Mitarbeiterprofile gefragt als im Immobilienbereich, was für die Betreuung, Rekrutierung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden ausschlaggebend ist.» Markus Fischer

Kommentare

  • Quantin

    Quantin01/05/2021 10:05:11

    Donc si je comprend bien, les mécanicien B100 Securitrans auront aussi leurs salaires garantis?
    temps-mieux pour eux, mais encore une fois les B100 infra seront les dindons de la farces...
    Il va falloir rapidement trouver une solution pour adapter les salaires des mécaniciens B100 infra.

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