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Bedingungen für Securitrans-Angestellte müssen besser werden

Die SBB hat darüber informiert, per Januar 2021 alle Aktien von Securitrans zu übernehmen. Bisher war die SBB am Gemeinschaftsunternehmen mit 51 Prozent beteiligt, die Securitas mit 49 Prozent. Die SBB wird Securitrans zu 100% als Tochtergesellschaft weiterführen.

Der geltende GAV Securitrans sowie auch die übrigen Regelungen für das Personal bleiben bestehen. Einzige Ausnahme ist die Pensionskasse, die aktuell die Pensionskasse von Securitas ist. Hier muss eine neue Lösung gesucht werden. Securitrans hat bereits mit der Peko das Gespräch gesucht, denn bei einem Pensionskassenwechsel kann das Personal mitentscheiden.

Der SEV wird sich zusammen mit der Peko und seinen Mitgliedern bei Securitrans dafür einsetzen, dass für die Pensionskasse eine Lösung gefunden wird. Er sieht die SBB-Pensionskasse als beste Lösung, wobei er sich bei allfälligen Verschlechterungen für eine Abfederung stark machen wird.

Der SEV fordert zudem, dass das Vorruhestandsmodell Valida der SBB für Securitrans-Mitarbeitende zugänglich gemacht wird.

Schliesslich fordert der SEV auch, dass der bestehende GAV eingehalten wird und die Stellen bei Securitrans gesichert bleiben.

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