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Internationaler Aktionstag gegen Gewalt

Sicherheit hat immer Vorrang

Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter haben heute Morgen mit Flugblättern an grossen Bahnhöfen auf die nach wie vor häufige Gewalt gegen Verkehrspersonal aufmerksam gemacht.

Seit Jahren kämpft der SEV für mehr Sicherheit im öffentlichen Verkehr. So hat er darauf hingewirkt, dass Übergriffe auf das Verkehrspersonal als Offizialdelikt gelten, und Ende letztes Jahr hat er erreicht, dass die SBB im Fernverkehr wieder alle Züge mit zwei Zugbegleitern führen werden. 

«Mit der Doppelbegleitung haben wir ein grosses Ziel erreicht», betont SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. Die heutige Flugblattaktion in Zürich, Bern, Lausanne, Genf und Bellinzona war denn auch ein Dankeschön an die Reisenden, die den SEV bei dieser Forderung immer unterstützt haben. Gleichzeitig ging es aber auch darum, das Thema nicht aus den Augen zu verlieren: «240 Übergriffe im letzten Jahr allein bei der SBB – das ist einfach zu viel; das können wir nicht akzeptieren», hält Avallone fest.

Die Flugblattaktion war Teil eines weltweiten Aktionstags gegen Gewalt. Die Transportgewerkschaft ITF (Internationale Transportarbeiter Föderation) hat für den 28. April das Motto «Sicherheit hat Vorrang» ausgerufen. «Wir solidarisieren uns auch mit unsern Kolleginnen und Kollegen auf allen Kontinenten, die Aggressionen erleiden. Hier wie dort braucht das Personal mehr Schutz», betont Andreas Menet, Interimspräsident des Zugpersonalverbands.


Weitere Auskünfte: 031-357 57 50 und 079-357 99 66,

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