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SEV verurteilt Attacke von Fans auf Bahnpersonal aufs schärfste

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV fordert nach der Attacke von GC-Fans auf das Bahnpersonal ihres Extrazuges in der Nacht auf letzten Sonntag griffige Massnahmen zum Schutz des Personals. Indem Fans nicht mehr nur Züge, sondern auch das Bahnpersonal attackieren, erreicht ihre sinnlose Gewalt ein neues, unerträgliches, nicht tolerierbares Mass. Die Clubs und die Swiss Football League sollen diesen Vorfall nicht nur verurteilen, sondern müssen endlich ihre Verantwortung wahrnehmen.

«Nach unserer Meinung sind die Fussballclubs direkt verantwortlich dafür, was ihre Fans in den Extrazügen tun», sagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. «Sie müssen nun insbesondere dazu verpflichtet werden, mit eigenen Sicherheitsdiensten für Ordnung bei den Fans in den Extrazügen zu sorgen. Das hat sich bei einzelnen Clubs, die dies schon heute tun, bewährt.»

«Der SEV legt Wert darauf, nicht alle Fans in einen Topf zu werfen», betont Manuel Avallone. «Bisher sind nur wenige Einzeltäter für Vandalismus und Gewalt verantwortlich und schaden mit ihrem kriminellen Verhalten den Clubs und allen anderen Fans, die sich korrekt verhalten. Umso grösser müsste das Interesse der Clubs und der Swiss Football League sein, der Gewalt mit wirksamen Massnahmen einen Riegel zu schieben.»

Weitere Auskünfte:

Manuel Avallone, Vizepräsident SEV, 079 434 46 71

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