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SBB treibt Konzentration der Rangierbahnhöfe voran

SEV bedauert Schliessung des Rangierbahnhofs Rotkreuz

Nach Olten und Biel schliesst die SBB innert kurzer Zeit mit Rotkreuz bereits den dritten Rangierbahnhof. Die Gewerkschaft SEV verlangt individuelle Lösungen für die Betroffenen, die ihren Arbeitsplatz verlieren.

Die massiven Einbussen im Güterverkehr sind erkennbar; die Gewerkschaft des Ver-kehrspersonals SEV nimmt zur Kenntnis, dass die SBB deswegen den Rangierbahnhof Rotkreuz aufgeben muss. Damit verlieren über 20 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.

Der Gesamtarbeitsvertrag, den SBB und SEV abgeschlossen haben, verhindert jedoch deren Entlassung. Der SEV fordert, dass die betroffenen Mitarbeiter vom Unternehmen nicht nur bei der Stellensuche unterstützt werden, sondern dass auch grosszügige Weiterbildungs- und Umschulungsangebote erfolgen. Bei Stellenwechseln sollen die Betroffenen keine Lohneinbussen tragen müssen; zudem sind frühzeitige Pensionierungen vorzusehen.

Bei den Rangierern handelt es sich um einen typischen Monopolberuf; es ist eine stolze Berufsgruppe, die stark unter der Produktivitätssteigerung im Schienenverkehr leidet. Umso mehr ist die SBB verpflichtet, sich um jene Leute zu kümmern, die nun ihren Ar-beitsplatz verlieren.

Der SEV sichert den Betroffenen seine Unterstützung zu.

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