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Fernverkehrsbusse

Das BAV darf keine neuen Konzessionen für Fernverkehrsbusse mehr vergeben

Eurobus-Swiss Express hat angekündigt, auf ihre Konzession für Fernverkehrsbusse zu verzichten. Das zeigt, dass das Bedürfnis dafür in der Schweiz nicht gegeben ist.

«Obwohl die Arbeits- und Lohnbedingungen weit ungenügend sind, ist das Geschäft nicht lebensfähig. Das Bundesamt für Verkehr darf keine neue Konzession für inländischen Busfernverkehr mehr vergeben», fordert Christian Fankhauser, Vizepräsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV.

Der SEV hatte es schon vor dem Start von Eurobus-Swiss Express auf dem Schweizer Markt betont: Es gab keine aussagekräftigen Studien, die den Bedarf nach einem Fernverkehrs-Busnetz in der Schweiz auswiesen. «Das war reine Ideologie, und heute bestätigen es die Tatsachen. Bevor Eurobus-Swiss Express ganz auf die Konzession verzichtet hat, wollte sie diese reduzieren lassen», gibt Christian Fankhauser zu bedenken. «Diese absurde Konkurrenz zur Bahn ist ein Unsinn, zumal der Bund Milliarden in die Eisenbahn investiert.»

Der SEV fordert deshalb vom BAV, dass es auf jegliche neuen Konzessionen für den Busfernverkehr im Inland verzichtet.

Weitere Auskünfte

Christian Fankhauser, Vizepräsident SEV: 079 742 96 32

Kommentare

  • ALAIN DUBOURDIEU

    ALAIN DUBOURDIEU01/11/2019 12:57:49

    Si seulement la France prenait modèle sur la Suisse ce serait bien mieux.

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