VPT-Tagungen 2020
«Die Absage fiel uns wirklich schwer»

Aufgrund des Coronavirus hatte der Unterverband VPT bereits die Branchentagung Pensionierte im März abblasen müssen. Nun hat er auch die VPT-Tagungen im Herbst abgesagt. VPT-Zentralpräsident Gilbert D’Alessandro erklärt die Umstände.
Gilbert, wieso ist diese Entscheidung bereits gefallen? Konntet ihr nicht bis Ende Sommer damit warten?
Wir haben die diesjährigen VPT-Tagungen mit grossem Bedauern abgesagt, weil wir die Teilnehmenden schützen wollen. Da diese Tagungen insbesondere auch von unseren pensionierten Kolleginnen und Kollegen besucht werden, sehen wir uns erst recht gezwungen, diese zu schützen. In unserem Unterverband mit 10000 Mitgliedern zählen wir rund 3000 Pensionierte. Wir können keine gesundheitlichen Risiken eingehen.
Auch finanzielle Überlegungen spielten eine Rolle: Die Tagungen werden frühzeitig organisiert, Tagungsräume reserviert, Verpflegung bestellt, Unterlagen vorbereitet... Der Hauptgrund für die Absage ist aber ganz klar die Gesundheit. Es war die einzig richtige Entscheidung, die der VPT treffen konnte.
Und wie fühlst du dich dabei, auf die Tagungen verzichten zu müssen, gerade jetzt, wo ein neuer Tagungsrhythmus hätte eingeführt werden sollen?
Es tut weh, auf die Tagungen verzichten zu müssen, denn wir erleben immer schöne Momente des Austauschs und der Geselligkeit. Die Entscheidung fiel uns also wirklich schwer.
In der Tat wollten wir dieses Jahr den neuen Tagungsrhythmus einführen, der VPT-Tagungen alle zwei Jahre vorsieht und nicht mehr jedes Jahr. Umso glücklicher werden wir sein, wenn wir diesen im 2021 aufnehmen können.
Inhaltlich werden wir uns wieder auf Referenten aus dem Gewerkschaftsumfeld konzentrieren und auf Themen, die unsere Mitglieder bewegen.
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