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Vorstand SEV

Neumitglieder sind bis Ende Jahr gratis dabei

Wer dem SEV ab dem Monat September beitritt, bezahlt bis Ende Jahr keinen Mitgliederbeitrag. So hat es der Vorstand SEV an seiner Sitzung vom 19. August beschlossen. Und am 14. September findet ein Werbeaktionstag statt. Noch eine wichtige Information: Der SEV schafft ein neues Regionalsekretariat in Olten.

Der SEV will verstärkt Neumitglieder werben – so wie am 11. Mai beim SEV-Anlass für Auszubildende im SBB-Werk Yverdon.

Der 14. September ist in der Agenda anzustreichen: Der SEV führt dann einen Aktionstag durch, um Neumitglieder zu gewinnen. Die Werbeziele 2016 sind bisher nicht erreicht worden. Um die Werbung anzukurbeln, hat der Vorstand der Beitragsbefreiung der Neumitglieder ab dem Monat September bis zum 31. Dezember zugestimmt. Eine ähnliche Aktion hatte letztes Jahr bei den Lausanner Verkehrsbetrieben TL und LEB Früchte getragen.

Nach dem Aktionstag und dem «Werbeseptember» wird Elena Obreschkow, die im SEV für die Werbung verantwortlich ist, zusammen mit den Werbeverantwortlichen der Unterverbände Bilanz ziehen.

Regionalsekretariat Olten

Um die Präsenz des SEV in den Betrieben und dessen Nähe zur Basis zu verstärken, hat der Vorstand auch die Gründung eines Regionalsekretariats in Olten – fünf Minuten vom Bahnhof entfernt – behandelt. Der Mietvertrag wurde unterzeichnet, sodass die Räume ab dem 1. Oktober vom SEV-Personal und den Sektionen und Unterverbänden genutzt werden können. Das eigentliche Eröffnungsdatum steht aber noch nicht fest, und auch die Finanzierung der Räume ist noch nicht geregelt. Die SEV-Leitung würde sich wünschen, dass sich die Unterverbände hälftig daran beteiligen. «Damit hätten sie in Olten einen Ort, wo sie Sitzungen abhalten und Mitglieder empfangen können», so SEV-Präsident Giorgio Tuti. «Damit würden sie auch ein wunderbares Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität setzen. Das Regionalsekretariat Olten ist auf jeden Fall nötig. Wenn man sieht, wie viele Stellen nach Olten migriert werden, muss der SEV vor Ort präsent sein.» Der Vorstand wird das Geschäft im September vertieft behandeln.

Verkauf von Aktien derBank Coop

Um sich an sein eigenes Reglement zu halten, hat der Vorstand weiter beschlossen, die Hälfte der Bank-Coop-Aktien im Besitz des SEV zu verkaufen. In der Tat beschränkt das Investitionsreglement den Anteil von Aktientiteln der gleichen Art auf fünf Prozent. Wegen der historischen Verbindung mit der Bank Coop, die 1927 vom SGB und dem Verband Schweizerischer Konsumvereine als «Genossenschaftliche Zentralbank» gegründet wurde, drückte man bisher ein Auge zu. Der Vorstandsbeschluss fiel knapp aus. Die Gegner verwiesen auf die gute Rendite dieser Aktie. Die Befürworter machten geltend, dass die Anwendung des Reglements einem zu grossen Risiko vorbeuge.

Der Vorstand genehmigte auch die Stossrichtung der neuen Kommunikationsstrategie. Sie basiert auf den Resultaten der Kommunikationstagung vom 2. Juli und den Analysen, die in den letzten 18 Monaten zusammen mit Professor Stücheli-Herlach von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften gemacht wurden. Ein Schlüsselelement der neuen Strategie bleibt die Zeitung kontakt.sev, deren Erscheinungsrhythmus und Inhalte zu überprüfen sind. Hinzu kommen ein erst noch zu definierendes, neues, digitales, interaktives Medium sowie der Sozialbericht und die Positionspapiere als zentrale Dokumente der SEV-Strategie in überarbeiteter Form. Nun gilt es, die Kommunikationsstrategie im Detail auszuarbeiten.

Vivian Bologna/Fi

Der Vorstand in Kürze

Nach dem Brandanschlag in einem SOB-Zug in Salez und dem Tod eines Busfahrers der TPC nach einem noch genauer zu untersuchenden Angriff im Juli, kam im Vorstand natürlich auch die Sicherheit im öffentlichen Verkehr zur Sprache. Weiter rief Präsident Giorgio Tuti alle zur Mobilisierung für die AHVplus-Initiative auf, über die am 25. September abgestimmt wird, sowie zur Teilnahme an der Kundgebung der SGB-Gewerkschaften vom 10. Juli in Bern zur Unterstützung von AHVplus: «Wir müssen alle unsere Kräfte in dieses Geschäft stecken. Das Abstimmungsresultat soll für die bürgerlichen Politiker, die die Renten massakrieren und das Rentenalter auf 67 Jahre heben wollen, ein Zeichen sein!»

Ebenfalls sehr dringlich ist die Unterschriftensammlung gegen die Unternehmenssteuerreform III: «Allein mit der Zeitung kontakt.sev haben wir 3300 Unterschriften gesammelt», erklärte Giorgio Tuti. «Dieses Resultat ist ausgezeichnet, auch wenn das Ziel noch nicht erreicht ist», unterstrich der Präsident.

Bei den eidgenössischen Abstimmungen vom 25. September empfiehlt der SEV natürlich ein Ja zu AHVplus und unterstützt die SGB-Parolen zu den beiden andern Abstimmungen: Ja zur Initiative für eine grüne Wirtschaft und Nein zum Nachrichtendienstgesetz.

vbo/Fi

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