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Sektionskonferenzen 2018

Das Jahr wird solidarisch – und digital

Der Startschuss der diesjährigen Sektionskonferenzen fiel am 1.Februar in Zürich, am 14.Februar ging es in Bern weiter. Die SEV-Geschäftsleitung informierte über die Jahresschwerpunkte. Ein weiteres Thema war die Kommunikation SEV.

Der Saal des Restaurants Markthalle in Zürich war prall gefüllt – und die Stimmung umso besser.

Es waren so viele Kolleginnen und Kollegen gekommen, dass der Raum aus allen Nähten platzte. Doch dies vermochte die Stimmung nicht zu dämpfen–im Gegenteil: Zahlreiche Sektionsvertreter/innen, Gewerkschaftssekretär/innen sowie drei von vier Mitgliedern der SEV-Geschäftsleitung rückten zusammen und genossen den Anlass umso mehr.

Doch bei den Sektionskonferenzen steht nicht nur die Geselligkeit im Fokus. Vielmehr geht es darum, die Sektionen über die Jahresschwerpunkte und andere Geschehnisse im SEV zu informieren, aber auch um den Austausch der Sektionen untereinander. Diese Möglichkeit wurde auch dieses Jahr rege genutzt.

Der GAV SBB geht alle etwas an

Der wichtigste Schwerpunkt des Jahres ist der GAV SBB/ SBB Cargo, der derzeit neu verhandelt wird. «Der GAV SBB ist unser wichtigster GAV», erklärte SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. Dies nicht nur deshalb, weil der SEV bei der SBB am meisten Mitglieder hat, sondern auch darum, weil dieser GAV für alle anderen einen gewissen Vorbildcharakter hat.

«Die meisten anderen GAV im öffentlichen Verkehr orientieren sich am GAV SBB», bestätigte Giorgio Tuti, Präsident SEV. Aus diesem Grund zählen Avallone und Tuti auch auf die Solidarität der Kolleginnen und Kollegen aus den anderen öV-Unternehmen.

Das Verhandlungsklima ist rau, Mobilisierungen werden mit Sicherheit nötig sein. «Bestimmt werden wir im Laufe der Verhandlungen sagen müssen: Bis hierhin und nicht weiter!», betonte Manuel Avallone und rief die Sektionen dazu auf, ihre Werbeanstrengungen noch zu intensivieren. Denn: «Je höher unser Organisationsgrad, desto stärker sind wir.»

Auf in die digitale Welt

Der zweite Schwerpunkt der Sektionskonferenzen in Zürich und Bern war die Kommunikation des SEV, genauer gesagt die digitale Kommunikation. Karin Taglang aus dem SEV-Kommunikationsteam stellte die Grundzüge einer digitalen Kommunikationsstrategie vor, die derzeit erarbeitet wird.

Zum Anfang betonte sie: «Der Ausbau der digitalen Kommunikationskanäle bedeutet keinesfalls den Abbau unserer traditionellen Kommunikationsmittel. Vielmehr handelt es sich um eine Ergänzung, um die Sichtbarkeit des SEV zu erhöhen.» Denn besonders im Bereich der Mitgliederwerbung bieten digitale Kanäle wie Newsletters oder soziale Netzwerke aufgrund ihrer grossen Reichweite ein enormes Potential.

«Unter den 30- bis 45-Jährigen ist vor allem Facebook sehr beliebt», erklärte Taglang. «Deshalb möchten wir uns vorerst auf dieses Netzwerk konzentrieren.» Die SEV-Webseite soll weiterhin die Basis der digitalen Kommunikation des SEV bilden und entsprechend weiterentwickelt werden.

Neue Zeitung für den SEV

Die Zeitung kontakt.sev wird zurzeit neu gestaltet. Die Testphase, bei welcher interessierte Mitglieder einen Prototypen der neuen Zeitung testen konnten, ist beendet. Die neue Zeitung wird das alte Format voraussichtlich im September 2018 ablösen. Der Erscheinungsrhythmus bleibt unverändert.

Karin Taglang

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