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Sparprogramm der BLS: Der SEV akzeptiert keine Kündigungen

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV verurteilt das radikale Sparprogramm «BestWay» der BLS und wird keine Kündigungen hinnehmen. Mit dem Programm, dessen Umsetzung heute angekündigt wurde, will die BLS bis 2023 mindestens 50 Millionen Franken sparen und bis zu 200 Stellen abbauen. Der SEV wehrt sich auch gegen einen Abbau des Service public.

Die BLS hat heute angekündigt, das Sparprogramm «BestWay» bis 2023 umsetzen zu wollen. Der SEV stellt sich klar gegen die geplanten Massnahmen. Wie die BLS mitteilt, soll es unter anderem zu einer Stellenreduktion von bis zu 200 Vollzeitstellen kommen. «Wir werden keine Kündigungen infolge dieses Sparprogramms akzeptieren», sagt Barbara Spalinger, Vizepräsidentin SEV. Der SEV tritt nun mit der BLS in Verhandlungen.

Das Projekt «BestWay» steht ganz im Zeichen der Effizienzsteigerung und beinhaltet nebst dem Stellenabbau auch Automatisierungen, die Prüfung von Bedienpunkten und Reisezentren sowie deren Öffnungszeiten. «Damit streicht die BLS nicht nur Arbeitsplätze, sondern verschlechtert auch den Service public», ärgert sich Barbara Spalinger. Deshalb wird der SEV nicht einfach tatenlos zuschauen und sich für die Angestellten wie auch den Service public einsetzen.

Weitere Auskünfte

Barbara Spalinger, Vizepräsidentin SEV:

079 642 82 64

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