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Gemeinsame Lohneingabe der Gewerkschaften SEV und Unia

Elvetino-Personal fordert 5 Prozent mehr Lohn

Elvetino-Chef Yvo Locher bekommt Post: Mit einer Kartenaktion unterstützen die Mitar­beiterinnen und Mitarbeiter der Bahngastronomie ihr Lohnbegehren, das eine generelle Erhöhung von 5 Prozent und einzelne weitere Verbesserungen enthält. Die Gewerkschaften SEV und Unia führen die Lohnverhandlungen gemeinsam.

Das elvetino-Personal arbeitet fast ausschliesslich im tiefsten Lohnbereich: Railbar- und Speisewagenstewards sowie Nachtzugbegleiter gehören zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit den untersten Einkommen in unserem Land. An einer gut besuchten Ver­sammlung haben sie sich deshalb für eine Lohnforderung ausgesprochen, die ihnen eine spürbare Verbesserung einbringen soll. Sie verlangen vom Unternehmen eine generelle Lohnerhöhung von 5 Prozent, sowohl für Festangestellte als auch für die Aushilfen im Stunden­lohn. Weitere Forderungen betreffen die Einführung einer Umsatzbeteiligung bei den Ver­kaufsständen an Bahnhöfen sowie Zulagen fürs Nachtzugpersonal.

SEV und Unia haben übers Wochenende intensiv den Kontakt zu den Betroffenen an ihren Arbeitsplätzen in den Zügen und Bahnhöfen gesucht, um diese Forderung mit einer Post­karten-Aktion zum Erfolg zu bringen. Diese hat beim elvetino-Personal ein positives Echo gefunden: Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bisher eine Postkarte unterschrieben. Das sind 95 Prozent der am Wochenende angesprochenen elvetino-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Darin fordern sie ihren obersten Chef Yvo Locher freundlich auf, bei den Lohnverhandlungen ein deutliches Entgegenkommen zu zeigen. "Es ist höchste Zeit, dass unsere Arbeit eine höhere Wertschätzung bekommt", halten die Betroffenen fest.

Die Lohnverhandlungen bei elvetino werden diese Woche fortgesetzt.

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