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Letzte Fahrt des Euronight Luna Rom–Zürich/Genf

SEV dankt Reisenden und Personal der Nachtzüge nach Italien

Mit Chlaussäckli verabschiedeten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter des SEV die Reisenden, die heute Morgen mit dem allerletzten Nachtzug aus Italien in der Schweiz angekommen sind.

Der Entscheid der SBB, den Nachtzug nach Italien zu streichen, stösst weitherum auf Unverständnis. Eine Online-Petition weist inzwischen über 2000 Unterschriften für den Erhalt der Verbindung als bequeme und sinnvolle Alternative zu Auto und Flugzeug auf.

Bei der Ankunft des letzten Zuges heute Morgen im Bahnhof Zürich haben Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter des SEV, darunter der Präsident der Sektion Bahndienstleistungen, Calogero Ferruccio Noto, den Reisenden als Dank für die Treue Geschenksäckchen verteilt. «Viele Stammkunden haben bewusst an diesem Wochenende nochmals die Reise nach Italien mitgemacht und uns so ihre Solidarität bezeugt», betont Ferruccio Noto.

Die Streichung des Nachtzugs kostet 25 Personen den bisherigen Arbeitsplatz; sie folgen weitgehend einem Angebot von Elvetino, künftig im Speisewagen oder an der Minibar zu arbeiten. Dies bedeutet allerdings grosse Umstellungen im Lebensalltag. «Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Betroffenen zumindest wirtschaftlich keine Nachteile erleiden», hält die zuständige Gewerkschaftssekretärin Regula Bieri fest.

Die Petition, die sich für den Erhalt – bzw. ab heute die Wiedereinführung – des Nachtzugs nach Italien einsetzt, wird weitergeführt (www.meinepetition.ch; Erstellungsdatum 15.11.2009).

Als einzige Nachtzugverbindung der SBB verbleibt ein Zug nach Budapest im Fahrplan.

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