Versuchsballon der TPF

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) sind am 29. April mit einer überzogenen Forderung in die GAV-Neuverhandlung eingestiegen: Die Produktivität sei pro Mitarbeiter/in um 42 Stunden pro Jahr zu steigern, was etwa der Abschaffung einer Ferienwoche entspräche. Doch konkrete Umsetzungsvorschläge legte die Direktion der SEV-Delegation keine vor, sondern begnügte sich mit Klagen über die Verluste wegen der Covidkrise.
Offensichtlich forderte sie einfach mal viel, um dann in einem «Kompromiss» wenigstens etwas zu erreichen. Auf die SEV-Forderungen für den neuen GAV ging sie nicht ein.
Der SEV wird sich dagegen wehren, dass das Personal mit schlechteren Arbeitsbedingungen die Covidzeche bezahlen muss. Denn in Bauprojekte stecken die TPF weiterhin viele Millionen Franken. Am 2. Juli wird weiterverhandelt.
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