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SEV-VPT-Sektion VMCV (Vevey–Montreux–Chillon–Villeneuve)

Dienstpläne müssen rasch besser werden

Die Chauffeur/innen der Sektion VMCV sind mit den Dienstplänen unzufrieden. Bei einer ausserordentlichen Versammlung wurden Kampfmassnahmen beschlossen für den Fall, dass die Direktion keine Lösungen präsentiert.

Voller Saal am 22. März bei der Versammlung des VPT VMCV.

Fast 70 Personen haben an der ausserordentlichen Versammlung vom 22. März teilgenommen, die aufgrund der Unzufriedenheit der Fahrer/innen mit ihren Dienstplänen einberufen wurde.

Die Versammelten definierten Kriterien in Bezug auf die Dienstpläne und leiteten diese an die Direktion weiter. Gleichzeitig wurden auch Kampfmassnahmen beschlossen – das ist eine Premiere bei der Sektion VMCV!

Familienleben kommt zu kurz

Die Chauffeur/innen haben sich entschieden, ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation kundzutun, indem sie am Steuer eine schwarze Armbinde tragen: als Zeichen des Protests und als Ausdruck der Trauer um ihr Familienleben und ihre Freizeit. Diese geplante Aktion wird in die Tat umgesetzt, falls sich Verbesserungen der Situation kurzfristig als unmöglich erweisen und die Direktion untätig bleibt.

Im Namen der Sektion erklärt ihr Gewerkschaftssekretär Tony Mainolfi das Ziel der Fahrer/innen: «Wir erwarten konkrete Signale der Direktion und den sichtbaren Willen, die Situation mit geeigneten Massnahmen zu verbessern, denn diese ist für das fahrende Personal äusserst anstrengend. Wir haben die Direktion zu einem partizipativen Ansatz ermutigt und warten nun auf das Resultat.»

Am 3. April fand eine Sitzung der beratenden Kommission über die Dienstpläne statt…

Henriette Schaffter/kt

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