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Verkehrsbetriebe Vevey–Montreux–Chillon–Villeneuve

Die VMCV-Chauffeure kochen vor Wut

Am 12. März haben die meisten Chauffeure des Waadtländer Verkehrsbetriebs VMCV ihre Unzufriedenheit kundgetan. Grund für ihre Wut ist die akute, anhaltende Unterbesetzung.

Mit roten Armbinden zeigten die Chauffeure der VMCV: «Jetzt reicht’s!»

Reisende wurden mit Flugblättern und Aufhängern in den Bussen über die Problematik informiert: Es ist zu befürchten, dass das zukünftige Budget für genügend Chauffeure nicht ausreichen wird. Ausserdem wurden den Angestellten bis auf weiteres ihre freien Tage gekürzt, um die Unterbesetzung auszugleichen. «Die Direktion kann noch nicht sagen, wann diese Massnahme fallengelassen wird», ärgert sich Tony Mainolfi, Gewerkschaftssekretär SEV. «Die Situation ist für das Personal schwer auszuhalten und die Direktion fordert immer mehr Flexibilität.»

Tony Mainolfi sieht die Aktion als Erfolg, denn die Chauffeure haben ihre Entschlossenheit gezeigt: «Die Unterbesetzung ist unhaltbar. Es kann nicht sein, dass die Chauffeure auf ihre freien Tage verzichten müssen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.» Das Unternehmen missbraucht den Berufsstolz seiner Angestellten. Aber was, wenn sie ihre freien Tage nicht mehr opfern?

Die bisher angekündigten Anstellungen werden nicht ausreichen, um die Unterbesetzung zu decken. Deshalb fordert das Personal – unterstützt vom SEV – die sofortige Anstellung von ca. 15 neuen Fahrer/innen, um der aktuellen Knappheit ein Ende zu setzen. Dabei geht es ihnen um die Sicherheit der Passagiere, aber auch um die Gesundheit des Personals und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

ysa/kt

Kommentare

  • Lhériteau Rodolphe (ex CA VMCV)

    Lhériteau Rodolphe (ex CA VMCV) 15/03/2018 09:48:41

    C'est dingue, le directeur Daniel Monnet, démonte systématiquement les vérités avancés par le SEV. Il dit prendre en compte la santé des chauffeurs. il ment comme il respire. Il est aveugle et nie l'évidence. Jusqu'où cela va-t-il aller? Prévision d'un évènement annoncé : Un chauffeur fait un malaise au volant du à une fatigue accumulée avec accident grave, 1 mort (le chauffeur) , 7 blessés. Qui devra rendre des comptes aux 7 blessés et à la veuve du chauffeur? Au moins le directeur n'aura pas à le licencier pour faute grave. Par contre sa conscience, s'il en a une, aura des comptes à rendre. Je souhaite vraiment que cette prévision n'arrive pas - pour le chauffeur, pas pour le directeur, soyons clair. Bon courage à ceux qui mène ce combat.

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