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Transportgewerkschaft SEV begrüsst runden Tisch

SBB Cargo: Stoppen, dann diskutieren

Der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband (SEV) ist erfreut, dass Bewegung in die Situation um SBB Cargo kommt. Seine Erwartungen an den morgigen runden Tisch sind klar: Die Abbaumassnahmen müssen gestoppt werden, damit in Kenntnis der Grundlagen über Massnahmen und Strategien gesprochen werden kann. Dabei sind die Gewerkschaften einzubeziehen.

Die Grundhaltung des SEV ist unverändert: Er lehnt die Abbaumassnahmen bei SBB Cargo kategorisch ab, solange die Analysen nicht offen gelegt und die Verantwortlichen nicht benannt sind und keine zukunftsträchtige Strategien vorliegen. Diese Haltung hat in den letzten Tagen eine breite Unterstützung erfahren, wie die Diskussion im Nationalrat zeigt. Der erste Schritt ist gemacht: Mit einem runden Tisch will der Bundesrat die Diskussion mit der SBB aufnehmen.

Für das weitere Vorgehen gibt es nur einen Weg: SBB Cargo muss ihren Entscheid sistieren, danach die Betroffenen vollumfänglich über die Grundlagen informieren und schliesslich im offenen Gespräch mit den Gewerkschaften und den Standorvertretern nach Lösungen suchen, die sowohl dem Unternehmen als auch dem Personal langfristig eine Perspektive bieten.

Auf diesem Weg ist der SEV bereit, konstruktiv mitzuarbeiten. Hält die SBB jedoch an ihrem einseitigen Abbaupaket fest, das sie in Verletzung ihres Gesamtarbeitsvertrags ohne Einbezug der Sozialpartner beschlossen hat, bleibt dem SEV keine andere Haltung als die vollständige Ablehnung.


Weitere Auskünfte: 031-357 57 50 und 079-357 99 66,

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