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Gemeinsam für den Service public

SEV schliesst sich Montagsdemos an

Ab nächster Woche nehmen auch die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter des SEV an den Montagsdemonstrationen der Gewerkschaft Kommunikation teil. Der SEV und die Gewerkschaft Kommunikation kämpfen damit gemeinsam gegen den Abbau bei den öffentlichen Diensten.

Was bei der Post das Projekt Ymago, ist bei der SBB der Gesamtarbeitsvertrag. Unternehmen und Personal stehen in beiden Fällen in einem schweren Konflikt um Arbeitsplätze und Anstellungsbedingungen. «Mit der Teilnahme an den Montagsdemonstrationen zeigen wir der SBB, dass wir bereit sind, für einen guten GAV zu kämpfen», erklärt SEV-Präsident Pierre-Alain Gentil. Er ergänzt: «Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit diese Probleme bei Bahn und Post kennt, denn es ist nicht zu vermeiden, dass unsere Kampfmassnahmen Störungen verursachen.»

Die Gewerkschaft Kommunikation und der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband prüfen zurzeit einen Zusammenschluss; die entsprechenden Beschlüsse wurden vor einer Woche gefällt. Sie rufen nun gemeinsam ihre Mitglieder auf, an den nächsten Montagsdemonstrationen teilzunehmen. Diese sind am 4. Dezember in St. Gallen und Genf, vorgesehen. Sie werden zu kraftvollen Zeichen für einen hochstehenden Service public, der den Beschäftigten sichere und faire Arbeitsplätze bietet.

Die Montagsdemonstration in Genf beginnt um 12.30 Uhr und dauert bist 13.30 Uhr. Sie findet vor der Post Mont-Blanc statt. Die Kundgebung in St. Gallen beginnt um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist das Hotel Einstein an der Berneggstrasse 2.

Am 11. Dezember folgen Demonstrationen in Bern am Mittag sowie in Zürich und Lausanne abends.

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