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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter akzeptieren Verlagerung des KSC von Freiburg nach Basel nicht

KSC-Personal beschliesst einstündige Arbeitspause

Die Transportgewerkschaft SEV ist zufrieden, dass die SBB einen Schritt zurück macht. Noch sind jedoch viele Punkte offen, so dass der SEV sich mit einer Bewertung zurück hält. Insbesondere ist die Forderung der Streikenden in Bellinzona nach Abbruch der Massnahmen nicht erfüllt, und es fehlen jegliche Garantien für einen offenen Dialog.

KSC Mitarbeitende während der Arbeitsniederlegung

Die Arbeit im KSC Freiburg wird morgen von 9 bis 10 Uhr ruhen. Das Personal verbindet mit diesem Unterbruch die Forderung, dass der Abbau bei SBB Cargo und damit der Umzug des KSC an den Hauptsitz nach Basel rückgängig gemacht wird. Es kritisiert, dass der Schliessungsentscheid einseitig, ohne Einbezug der Betroffenen und ohne rechtzeitige direkte Information getroffen wurde.

Die Belegschaft des KSC schliesst sich zudem den allgemeinen Forderungen des SEV an: Offenlegung der Analysen und Berichte, Benennen der Verantwortlichkeiten, Vorlegen einer zukunftsträchtigen Strategie. Dies ist das Resultat einer Personalversammlung, die heute über Mittag vor dem KSC in Freiburg stattgefunden hat. Das Personal wünschte vom SEV spontan diese Versammlung, als Gewerkschaftsaktivisten heute Morgen Einladungen zur Kundgebung vom kommenden Freitag verteilten. Die Versammlung gibt SBB Cargo Zeit bis Donnerstag Abend, um ihren Entscheid zurückzunehmen. Am Freitag wird erneut eine Personalversammlung mit anschliessender Kundgebung stattfinden. Weiter gehende Massnahmen würden dort beschlossen.

Die heutige Personalversammlung hat zudem ihre Solidarität mit allen andern Betroffenen des Abbaupakets von SBB Cargo ausgedrückt.


Weitere Auskünfte: 031-357 57 50 und 079-357 99 66,

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