Genfer Verkehrsbetriebe
SEV-TPG hat 1000 Mitglieder

Die Mitgliederzahl des SEV-TPG hat im Herbst die symbolträchtige 1000er-Marke überstiegen. Das hat die Sektion am 16. Dezember gebührend gefeiert. Mit dabei waren 100 Kolleg:innen, darunter SEV-Präsident Matthias Hartwich, VPT-Zentralpräsident Gilbert D’Alessandro und Vize-Zentralpräsident René Schnegg. Für den SEV ist dieser Erfolg wichtig, weil er zeigt, dass die Gewerkschaftsbewegung Zukunft hat. «Es ist kein unabwendbares Schicksal, dass die Gewerkschaften Mitglieder verlieren», sagte Matthias Hartwich an der Feier. «Bravo, dass ihr in einem Jahr mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen gewerkschaftlich organisiert habt!»
Für Sektionspräsident Florian Martenot (rechts im Bild) liegt das Geheimnis des Erfolgs in der Präsenz vor Ort: «Wir haben sehr engagierte Delegierte, die in den Pausenräumen, an den Endstationen der Linien, in den Werkstätten, Verkaufsstellen und Verwaltungsbüros mit den Kolleg:innen sprechen. So schaffen wir einen Kontakt und zeigen, dass wir da sind und was wir tun. Das ist es, was die Kolleg:innen dazu bewegt, Mitglied des SEV zu werden.» Die vierstellige Mitgliederzahl sei nicht nur von symbolischer Bedeutung, sondern zeige, «dass wir eine starke und sehr engagierte Sektion sind, der fast die Hälfte des TPG-Personals angehört, und dass diese Zahl auch steigt. Junge Menschen treten der Gewerkschaft bei. Es gibt einen Generationenwechsel, und das ist sehr wichtig.» SEV-Gewerkschaftssekretärin Aurélie Lelong teilt diese Einschätzung: «Die Sektion ist aktiv, Vorstand und Delegierte sind sehr engagiert.»
Yves Sancey