Ausserordentliche Delegiertenversammlung SGB
AHV-Finanzierung sichern

Die Altersvorsorge ist Thema der ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds am 20. August im Hotel Ador in Bern. Nach einer intensiven Debatte entscheidet sich die Mehrheit der Delegierten, der vom Parlament vorgeschlagenen Finanzierung der 13. AHV-Rente zuzustimmen.
«Wir haben die 13. AHV-Rente gewonnen – jetzt liegt unsere Verantwortung darin, sie rasch und dauerhaft zu finanzieren, damit die Rentnerinnen und Rentner ihren Anspruch ohne Verzögerung erhalten», sagt SEV-VPT-Präsident Gilbert D’Alessandro (Bild) namens der Delegierten des SEV.
Die 13. AHV-Rente ist 2024 namentlich von den Gewerkschaften erkämpft worden. Nun stimmt am 29. November die Schweizer Bevölkerung über die vom Parlament beschlossene Finanzierung durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ab. 0,4 % beträgt die Erhöhung der regulären Steuer, die nicht für lebenswichtige Güter wie Lebensmittel gilt. Nicht alle Delegierten sind über die alleinige Mehrwertsteuererhöhung glücklich. Eigentlich hatte der SGB auch höhere Lohnprozente gefordert, die das Parlament jedoch abgelehnt hat. Die Delegierten entscheiden sich schliesslich für ein Ja am 29. November.
Nach der Debatte über die 1. Säule der Altersvorsorge fordern die Delegierten auch eine Verbesserung bei der 2. Säule: einen höheren BVG-Mindestzins und eine Erhöhung der Pensionskassenrenten.
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