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Petitionsübergabe

VZO: Rund 200 Fahrdienstmitarbeitende wollen einen GAV

Fast 200 Fahrdienstmitarbeitende haben in den vergangenen Wochen und Monaten die Petition für einen GAV bei der VZO unterschrieben. Das entspricht rund 70 Prozent der Belegschaft. Das Bedürfnis des Personals, einen Gesamt- oder Firmenarbeitsvertrag auszuhandeln, ist mit dieser Anzahl an Unterschriften deutlich zum Ausdruck gebracht worden.

Gesamtarbeitsverträge sind in der öV-Branche mittlerweile Standard, auch innerhalb des ZVV. Als Unternehmen ohne GAV steht die VZO bald alleine da.

Eine Mehrheit der VZO-Angestellten will dies nun ändern. 70 Prozent der Fahrdienstmitarbeitenden haben die Petition des SEV unterschrieben und fordern damit die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat der VZO auf, mit dem SEV Verhandlungen zu einem GAV aufzunehmen.

Am Donnerstag, 11. März, hat der SEV die Petition der Leitung VZO, vertreten durch Joe Schmid und Dominik Brunner, übergeben. Dabei hat Gewerkschaftssekretärin Regula Pauli dargelegt, dass ein GAV mittlerweile nicht nur ein Standard in der öV-Branche ist. Ein Firmen- oder Gesamtarbeitsvertrag zeigt auch die Wertschätzung gegenüber dem Personal und bietet den Mitarbeitenden Sicherheit, dass die sehr guten Arbeitsbedingungen bei der VZO in einer sozialpartnerschaftlichen Verhandlung verbrieft werden und nicht einseitig geändert werden können. 

Der Ball liegt nun bei den VZO. Die Geschäftsleitung hat die Unterschriftsbögen dankend entgegengenommen und werde das Anliegen ernsthaft prüfen. 

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