| Aktuell / SEV Zeitung

Transportpolizei soll umziehen

Bleibt der HB Zürich sicher?

Die SBB-Transportpolizei zieht um: vom Hauptbahnhof Zürich nach Zürich–Altstetten ins «Westlink». Ein Sicherheitsrisiko, findet SEV-Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni.

Die Transportpolizei hat keine Wahl: Es geht nach Altstetten.

Der Stützpunkt der Transportpolizei am HB Zürich wird grösstenteils zum Bahnhof Altstetten verlegt. Da der Stützpunkt im Hauptbahnhof der grösste in der Schweiz ist, betrifft dieser Umzug einen Grossteil der rund 190 Transportpolizist/innen. Garderoben und Büros werden neu in Altstetten sein. Somit verschiebt sich auch der Ort, wo sich die Transportpolizist/innen für ihre Einsätze bereit machen – im HB verbleibt nur ein kleiner Aussenposten. Dieser sei unerlässlich für die Zusammenarbeit mit andern Organisationen wie der Stadt- und Kantonspolizei, erklärt Jürg Hurni, Gewerkschaftssekretär SEV.

Sicherheitsrisiko für alle

Hurni sieht ein Sicherheitsrisiko im Umzug: «Der Zürcher HB ist als grösster Bahnhof der Schweiz besonders gefährdet – auch im Hinblick auf mögliche Terroranschläge. Am HB sind nicht nur viele Reisende unterwegs, sondern auch viele andere SBB-Mitarbeitende. Der Umzug des TPO-Stützpunkts gefährdet die Sicherheit aller.»

Die SBB selbst sieht im Umzug kein Sicherheitsrisiko, weil die Transportpolizist/innen trotz dem Umzug nach Dienstantritt den grössten Teil ihrer Arbeitszeit am Hauptbahnhof verbringen werden. Jürg Hurni kontert: «Da sich die Einsatzkräfte künftig in Altstetten bereit machen müssen, kommen nun für jeden Dienst mindestens zwei Dienstfahrten hinzu. In einer Notsituation kann dieser Zeitverlust entscheidend sein.»

Karin Taglang

Kommentare

  • falquet

    falquet 29/06/2017 16:27:42

    Il faut espérer qu'il n'y aura pas de problèmes, car si il y a un attentat terroriste ,bonjour les dégats.

Kommentar schreiben