Basta – jetzt sind wir dran!
Swiss-Bodenpersonal übergibt Petition an den CEO

Eine Delegation des Swiss-Bodenpersonals hat am 9. Juni am Swiss-Hauptsitz in Kloten eine Petition mit 600 Unterschriften an CEO Jens Fehlinger überreicht. Die Petition fordert unter dem Titel «Basta – jetzt sind wir dran» eine bessere Anerkennung der Leistungen des Personals im GAV, der zurzeit verhandelt wird. Sie entstand aus dem «Soundingboard» von rund 20 SEV-GATA-Delegierten – dem Gremium, das der Verhandlungsdelegation Mandate erteilt und die Verhandlungsresultate bespricht.
Die Petition wurde in weniger als einem Monat von einem Drittel der betroffenen Mitarbeitenden unterschrieben und hält fest: «In allen bisherigen Krisen haben wir der Unternehmung unter die Armen gegriffen (…). Die Swiss hat in den vergangenen Jahren hunderte Millionen erwirtschaftet. Die Bedingungen für die Mitarbeitenden haben sich in den vergangenen Jahren aber kaum verbessert, doch die Kosten für Wohnen, Krankenkassen u.a.m. sind drastisch angestiegen. Im GAV 2027 für das Bodenpersonal braucht es endlich deutliche Verbesserungen.»
Jens Fehlinger hörte nach der Übergabe die Argumente der Delegation in einer Aussprache an: Die Schichtarbeit und die damit verbundenen Nachteile für das Familienleben werden finanziell zu wenig honoriert, ebenso die grosse Verantwortung der Flugzeugtechniker:innen. Zulagen stagnieren seit Jahren. Besonders unbeliebt und auf die Länge sehr ermüdend sind die «Zusatztage». Viele junge Mitarbeitende verlassen mangels finanzieller Perspektiven das Unternehmen, womit die in sie investierte Ausbildung für die Swiss verlorengeht.
Markus Fischer
Hast du einen Kommentar oder eine Frage zum Artikel? Schicke eine Mail an den/die Autor:in oder an