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Coronavirus im öffentlichen Verkehr: Schutz des Personals ernst nehmen (wie den Schutz der Reisenden)

Betreffend Coronavirus hat die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV folgende Erwartungen an die Verkehrsunternehmungen, was ihr Personal betrifft:

  1. Der Gesundheitsschutz und die Bedürfnisse des Personals sind ernst zu nehmen.
  2. Regelmässige Information des Personals über die aktuelle Lage.
  3. Regelmässige Information über Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
  4. Anordnung von Schutzmassnahmen, soweit nötig.
  5. Zur-Verfügung-Stellung von Schutzmaterial wie z.B. Desinfektionsmitteln, soweit nötig.

Der SEV erwartet von allen einen möglichst rationalen, professionellen Umgang mit der Situation. Das heisst: weder Panikmache noch Verharmlosung, sondern überlegtes, sinnvolles Handeln.

SEV

 

Infografik: COVID-19

Kommentare

  • Martin Abegglen

    Martin Abegglen27/02/2020 09:57:13

    Billettkontrolle insbesondere von SwissPass wird zum Glücksspiel. Von Tag zu Tag beschweren sich mehr Reisende über die Vorgehensweise seitens SBB und wie wir als Kundenbegleiter damit umgehen. Zum Punkt, worum es geht:
    Reisende, in meinem Fall aus Deutschland in die Schweiz unterwegs, reichen mir wie gewohnt ihren SwissPass. Ich nehme die Karte in die Hand, was bei einem Drittel gar nicht gut ankommt wegen dem Corona Virus, das sich übertragen könnte. Sie haben Angst vor Übertragung und werfen mir vor, ich hätte die Karte auch nur einlesen können. Ja, das hätte ich tatsächlich auch gemacht, wenn man es mir sagt, bevor man mir den SwissPass hinhält. Ich werde dann auch noch beschimpft, ich hätte das Ganze nicht im Griff...

    Anmerkung der Redaktion:
    Deponiert wurde dieser Kommentar vor der gestrigen SBB-Weisung, dass das Zugpersonal den Swisspass eben nicht mehr in die Hand nehmen soll.

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