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GAV SBB/SBB Cargo

«Unsere Führung schätzt uns gering»

Die GAV-Verhandlungen bei SBB/SBB Cargo sind mit den masslosen Arbeitgeberforderungen schlecht gestartet: Diese führten am 21. Februar bei der SEV-GAV-Konferenz zu empörten Reaktionen – und am 28. Februar auch bei den SBB- Mitarbeitenden, die der SEV vor Bürogebäuden und Werken, in Depots, Pausenräumen usw. mit Flugblättern informierte.

Die Delegierten und die übrigen Mitarbeitenden, egal ob in der Gewerkschaft oder nicht, reagierten mit Kopfschütteln, Unverständnis und Ärger. «Unsere Führung schätzt uns und unsere Arbeit gering», fanden sie. «Die SBB wird als Arbeitgeberin immer unattraktiver! Da muss man sich nicht wundern, wenn die Leute davonlaufen, gerade die Jungen! Und uns Alten streichen sie zum Dank eine Ferienwoche!» Alle waren sich einig: Diese Forderungen der SBB-Führung sind völlig überzogen und arrogant. «Sie behandelt uns wie Spielfiguren und glaubt, mit uns machen zu können, was sie will!»

Das fordert die SBB-Führung

Die SBB-Führung will den GAV «weiterentwickeln» (wie sie es nennt), indem sie die Arbeitszeitregelungen weiter flexibilisiert und Ferien streicht. Mitarbeitende über 60 sollen auf eine ganze Ferienwoche verzichten! Wegfallen soll auch die Lohngarantie, die 2011 die Bedingung dafür war, dass der SEV dem neuen Lohnsystem Toco zustimmte, das die Handwerker durchs Band schlechter bewertete. Sparen will die Führung zudem durch Streichung der Regionalzulage und Reduktion der Dienstaltersgeschenke und Nachtzulagen.

Kündigungsschutz im Visier

Weiter klagt die SBB-Spitze einmal mehr, dass sie ihre Mitarbeitenden nicht gleich frei entlassen könne wie andere Arbeitgeber auf dem «Markt». Darum will sie den Schutz vor Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen ab 2019 auf Mitarbeitende mit mindestens 15 Dienstjahren (heute sind es mindestens vier) und auf die Anforderungsniveaus A bis E beschränken. Zugleich will sie aber bis 2023 bei SBB Cargo 800 Stellen streichen (siehe Seite 19)! Und mit ihrem im Herbst 2016 lancierten Sparprogramm Railfit20/30 in den kommenden Jahren Hunderte weitere Arbeitsplätze wegrationalisieren. Um einfacher kündigen zu können, will die SBB-Führung auch gleich noch die interne Rekursinstanz abschaffen, welche die Mitarbeitenden heute bei einer Kündigungsandrohung anrufen können.

Zudem will die SBB-Spitze den erst vor vier Jahren parallel zum GAV 2015 vereinbarten Anspruch der Temporärmitarbeitenden auf das Angebot einer Festanstellung nach vier Jahren bei der SBB schon wieder gänzlich streichen. Und das, obwohl dieser Anspruch auf Drängen der SBB schon relativiert werden musste.

SEV bleibt bedürfnisgerechten, moderaten Forderungen treu

Auf die Masslosigkeit der SBB könnte eigentlich auch der SEV nach Basarlogik mit Maximalforderungen antworten: Lohnerhöhung um 30%, 35-Stundenwoche, mehr Ferien für alle, und so weiter. Einfach um mit dem Zaunpfahl zu winken. Doch der SEV hält sich weiterhin an die realen Bedürfnisse seiner Mitglieder, die diese in der SEV-Umfrage im letzten Sommer und in zahlreichen Anträgen an die GAV-Konferenz zum Ausdruck gebracht haben. In der Umfrage stellte sich übrigens eine klare Mehrheit hinter den Contrat social und die Lohngarantien 2011. Der SEV fordert weiterhin einen rascheren Lohnaufstieg, vor allem für die Jüngeren, eine bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, Schutz- und Begleitmassnahmen zur Digitalisierung und Verbesserungen bei der Arbeitszeit. Doch die überzogenen, surrealen SBB-Forderungen verunmöglichen zurzeit jedes ernsthafte Verhandeln – was vielleicht ihr Ziel ist.

Sicher ist, dass die SBB-Mitarbeitenden die Flyeraktion des SEV positiv aufnahmen. Denn sie sind sich bewusst, dass es hier um ihren GAV, um ihre Anstellungs- und Arbeitsbedingungen geht. Viele sagten, dass sie bereit sind, dafür auch persönlich einzustehen.

vbo/Fi

Pensionskasse SBB

Die SEV-GAV-Konferenz vom 21. Februar befasste sich auch mit einer möglichen Vereinbarung mit der SBB zur Abfederung von Konsolidierungsmassnahmen, doch müssen noch einige Punkte abgeklärt werden.

Kommentare

  • R.S

    R.S 15/03/2018 06:02:47

    Doch genau das solltet ihr machen, mit dem Zaunpfahl zu winken.
    Denn die SBB wird nicht einfach mit einem viel besser Angebot kommen.
    Sie geht dann Kompromisse von ihrem unelastischen Angebot ein, aber natürlich nur wenn eure realistischen Anforderung auch noch sehr stark anpasst. Also macht gleich unelastischen Forderung damit die Verhandelbasis wieder 1 zu 1 ist.

    Ist das bisschen wie bei den Benzinpreisen.
    Benzin-Konzern will 3 Rappen erhöhen, erhöht aber auf 7 Rappen, alle Jammer und der Benzin-Konzern lenk scheinbar ein und geht auf die geplanten 3 Rappen Erhöhung runter. Alle glücklich.

  • vetter daniel

    vetter daniel 15/03/2018 06:19:27

    ich kann nur soviel dazu sagen, hoffe dass der SEV jetzt standhaft bleibt und nicht immer nachgibt.

  • MR

    MR 15/03/2018 07:31:22

    SEV muss unbedingt standhaft bleiben und der Wink mit dem Zaunpfahl wäre keine schlechte Idee. einfach mal überhöhte Forderungen stellen, damit man redimensionieren kann.
    Die SBB reizt schon jetzt alles aus und geht bis an die Grenzen, sei es beim AZG, bei der Verständigung, oder was alles in der Nebenarbeit gemacht werden muss. Hinzu kommen noch die Probleme mit den "neuen und gut funktionierenden elektronischen Hilfsmittel"

  • Tufano Sandro

    Tufano Sandro 15/03/2018 07:50:20

    Wo bleibt die Basis?
    Es stehen aktuell Forderungen im Raum, die an Dreistigkeit nicht zu überbieten sind.
    Angriffe auf die Schwächsten, Alte und Kranke, um am Ende oben weiter goldene Fallschirme und Boni zu verteilen.
    Ich höre in den Depots oft, dass der SEV/ZPV schwach sei, sich nicht durchzusetzen vermag und den Beitrag nicht mehr wert sei... Das tut weh!
    Am Samstag findet unsere Hauptversammlung statt. Es haben sich nur 20% der Mitglieder angemeldet. Sind das die 20%, die auch bei Protestaktionen mitziehen? Einige bestimmt, aber was bleibt ist trotz eines eindrücklichen Organisationsgrades ein erschreckend hoher Anteil von gleichgültigen und passiven Mitgliedern, welche mir dann in einer wohlverdienten Pause auch noch vorwerfen, dass wir zu weich seien!
    Sorry, liebe Kameraden, aber so funktioniert das nicht... Diese Haltung und nicht die untätigkeit der Gewerkschaft, ist verantwortlich für die aktuelle Schwäche und die entsprechend unverschämten Forderungen der Unternehmung.
    Wenn wir hier und jetzt zusammen NEIN sagen, dann sind die Forderungen vom Tisch, aber es darf kein leises nein sein, es muss ein SCHREI sein, der gehört wird. Bleibt das Wankdorf oder das Bollwerk geschlossen, fahren wir weiter und kommt das Geld rein, was wenn wir "Wochenende" machen oder um 16:00 Feierabend?!
    Das alles geht nicht mit 5-10%, dafür brauchen wir 80%!
    Wer mich also bei der Pause gewerkschaftlich sprechen möchte, bitte mit dem Satz beginnen: " Was kann ich tun, wie kann ich euch helfen...".
    DANKE!

  • Donzé Herbert

    Donzé Herbert 15/03/2018 08:37:21

    Ich finde die Haltung der SBB komplett fehl am Platz! Seit es die SBB gibt, funktioniert sie so gut nur dank dem vorbehaltlosen Einsatz des Personals! Das muss der Direktion mal ganz klar an den Kopf geworfen werden! Wären A.M., P.G., und andere selber in der Lage eine Störung an einem Zug zu beheben? Wären sie in der Lage eine Stellwerkstörung, inkl. CL-C, abzuarbeiten? Wären die gleichen Kader in der Lage einen Schienenbruch zu verlaschen? Ich denke nicht! Die Direktion der SBB soll uns arbeiten lassen und sich darum kümmern, dass unsere Arbeitskonditionen stimmen, denn ohne uns, ist die GL der SBB genau NICHTS wert! Aber eben, sie bleibt ihrem Motto treu: "Immer auf die Kleinen los!" Damit die Grossen, Fetten noch fetter werden! Wenn schon gespart werden soll, dann soll mal die GL der SBB der SBB mit dem guten Beispiel vorab! Ich schlage vor der gesamten GL der SBB den Lohn um 20% zu kürzen! Danach beginnt der SEV über unsere Konditionen, die der Mitarbeiter/Innen, zu verhandeln, aber erst dann! Schade hat der SEV keine Leute mehr wir Aschi Leuenberger einer war!
    Und täglich grüsst die Arroganz der Arbeitgeberschaft, in der Privatwirtschaft, wie im "Service Publique"

  • FAINE

    FAINE 15/03/2018 09:24:15

    A quand une GREVE?
    Je ne suis pas un pro grève, mais il arrive un moment il faut montrer que l'on se laisse pas faire.
    Une manifestation à mon avis ne sert à rien. Les dirigeants regardent par la fenêtre l'air amusés.
    Une bonne grève va moins les amuser. Courage bougeons.

  • Alexander Hannemann

    Alexander Hannemann 15/03/2018 10:48:46

    Ungute Entwicklungen überschaut man oft erst im Nachhinein zur Gänze, was da zur Zeit abläuft gemahnt stark an das Vorgehen in totalitären Staaten, die damals nach dem Mauerfall verschwunden sind. Mir scheint, man war lange sehr weitgehend kompromissbereit, wir müssen uns jetzt aber zum Erhalt unserer demokratischen Strukturen wohl oder übel auf einen wie auch immer gearteten Arbeitskampf einstellen. In diesem Sinn viel Mut und Kraft für die Zukunft!

  • Rinaldo Zobele

    Rinaldo Zobele 15/03/2018 11:34:06

    Kommt vom Bittsteller weg und wechselt zum Forderer!
    Nicht mehr, wir möchten, sondern, wir verlangen!
    Die Konzernleitung hat den Draht zur Basis schon lange verloren und sieht sich nicht in der Lage, die Stimmung beim Personal zu heben. (Alle Zufriedenheitsumfragen)
    Die Arroganz, mit welcher sie sich aufführen ist frappant und gefährlich zugleich. Denn mit dieser Politik werden sie die SBB schlussendlich grounden. (Zur Zeit ist es SBB Cargo!) Alle die in der Fläche arbeiten, wissen, wovon ich schreibe. Mit der Zeit geht alles den Bach runter und nichts geht mehr.
    Wir kämpfen jetzt schon mit Störungen und Zugausfällen, weil die Unterhaltsintervalle ausgedehnt wurden und keine Ersatzteile an Lager sind. Es ist Mühsam zugleich, wenn man mit defekten Zügen unterwegs ist und nicht weiss, ob man den End.-/Bestimmungsbahnhof überhaupt erreicht.
    Das Klima ist wieder rauer geworden und wird sich früher oder später rächen.
    Unmotiviertes Personal, unzufriedene Fahrgäste und Züge, die mit Verspätung verkehren.
    Hauptsache aber, man kann sich jeweils Ende Jahr in der Konzernleitung Bonis zuschanzen, mit dem Prädikat, hervorragende Leistung erbracht!
    Wenn der SEV jetzt sich nicht durchsetzt und sich wieder auf einen Kompromiss einlässt, wird sich dies fatal auswirken auf die Mitglieder. Es soll nicht als Drohung angesehen werden, aber ich denke, dass dann eine Austrittswelle sondergleichen stattfinden wird.
    Dies wird wohl auch ein Gedankenspiel der SBB sein, dass man die Gewerkschaften soweit schwächen will, dass diese dann keine Ansprechpartner mehr sein werden, um die Belegschaft zu vertreten.
    Also, massive Forderungen der SBB sind mit massiven Gegenforderungen entgegen zu wirken.
    Denn die SBB gesteht die gemachten Fehler nicht ein und zieht ihre Politik, egal welcher Art, prinzipiell durch. Komme was wolle. Wenn alles schief gelaufen ist, dann suchen sich diese Herrschaften einen anderen Arbeitnehmer und machen dort ihr Werk um sich die Taschen vollzustopfen. Die Belegschaft in der Fläche aber, die auf den Job angewiesen sind, muss dann den Schaden der hinterlassen wurde, wie so oft, selber ausbaden.

  • Michel Kurmann

    Michel Kurmann 15/03/2018 11:36:11

    Ich hoffe das der SEV einen guten Vertrag herausholen kann.

  • Ivan Cozzaglio

    Ivan Cozzaglio 15/03/2018 12:15:00

    Bisogna smettere di giocare in difesa, è ora che il SEV e gli altri partner vadano all'attacco chiedendo prestazioni migliori per i dipendenti. Chiedendo che si comincino ad eliminare molti posti di alti dirigenti, abbassamento dei livelli di funzione più alti e licenziamento di alti funzionari che creano danni alle FFS! Bisogna togliere la Pace del Lavoro e far capire che si è pronti a tutto. Solo cosi riusciamo a salvarci da questi attacchi. Solo pretendendo di più e andando all'attacco, riusciamo ad ottenere qualcosa!!

  • Roland Wahl

    Roland Wahl 15/03/2018 15:21:51

    Schweizer und Ausländer, werdet zu Eidgenossen und nehmt endlich den Finger aus dem Arsch !!! Wir sind das Volk !!! Und wir haben die Macht !!! Vergesst das nie !!!

  • Ammann Renate

    Ammann Renate 15/03/2018 17:59:49

    Eine absolute Frechheit und Arroganz, was die SBB-Spitze da mit ihrem Personal vor hat. Hauptsache, Herr Andreas Meyer & Co. verdienen genug und müssen nicht etwa verzichten! Liebe SEV-Delegierte, die ihr in den Verhandlungen mit der SBB-Führung seid: bleibt am Ball und lasst euch nicht unterkriegen oder einschüchtern. Die Basis habt ihr geschlossen hinter euch!

  • Peter Zürcher

    Peter Zürcher 16/03/2018 13:46:00

    Es ist eine Frechheit seitens der SBB. Die zusätzliche Ferienwoche war eine Vereinbarung zwischen SEV u. SBB für die 41 Std.-Woche anstatt 39 Std. Und jetzt diese Forderung, es wird Zeit, einen Gang höher zu schalten und auch zu fordern. Es ist das einzige, was diese Herrschaften verstehen. Es wundert mich schon, dass unsere Volks(Verdreher) Vertreter immer noch am Gartenzaun stehen und zusehen, wie unsere Manager die Firma an die Wand fahren. Das Drei-Affen-Spiel geht so seinen Gang. An alle SEV Mitglieder: Geht endlich wieder an die GV eurer Sektionen und macht mit, nur so können wir uns Gehör verschaffen!

  • Andreas

    Andreas 18/03/2018 11:14:18

    Was ich nicht ganz verstehe. Unsere Kader ( schon mittlere Kader ) haben grosszügige Sabbaticals alle 10 Jahre wo die SBB glaube ich 30 Tage schenkt. Bei Toco im 2011 hat man bei vielen Funktionen die Lohnbänder teilweise krass gekürzt und die Aufsteige verlängert. Dies aber vor allem bei schon "tiefen" Funktionen wie Rangier, Reinigung, Instandhaltung, Administration etc. Ich frage mich da schon ob da mit verschiedenen Kellen gemessen wird. Bei uns kleinen ist alles zu teuer geworden offenbar und man versucht es mit dem GAV nun vieles zu kürzen. Gleichzeitig sehe ich wie diverse Leute in bezahlte Sabbaticals gehen und das sind viele. Auch sehe ich wie unsere Kader immer noch sehr grosszügie mehrtätige "Seminare" in Hotels machen ohne auch nur ein wenig auf Kosten zu achten. So schlimm kann es also nicht sein dass man nun partout alles zusammensteichen muss. Ich selber musste mich rechtfertigen wegen einer Bildung und habe fast alles selber bezahlt und sehe aber dass Leute "weiter oben" fast alles bezahlt bekamen. Denke auch die Kader ( ab Mitte) sollten was dazu beitragen. Oder nicht? Nicht immer nur auf die Kleinen gehen. DAs hat man bei Toco ja ziemlich krass gemacht und führte dazu dass die SBB bei jüngen MA oder solchen im Aufsteig eingentlich nicht mehr so attraktiv ist wie früher es mal war. Wieso sollte ein MA über 60 nun plötzlich auf 1 Woche F verzichten wenn andere in Sabbaticals gehen die doppelt soviel verdienen? Wieso wird man oben raus so grosszügig unterstützt bei Bildungen und unten raus muss man alles erbetteln und zahlt das Meiste selber? Die Zufriedenheitsumfrage zeigt ja auch dass unsere Kader zufrieden sind und dort die Bedingungen offenbar auch nach Toco weiterhin stimmen. Kader, Zentralen, HR, Immobilien hohen Werte. Front eher tiefe Werte. Genau das hat man aber nicht analysiert sondern nur das Gesamtresultat genommen. Daher macht es keinen Sinn gerade die zweit genannte Gruppe im GAV besonders drann zu nehmen, sondern auch die Kader müssen was beitragen in einer Form. Viele können nur davon träumen dass sie wie die Bürolisten und Kader die nicht operativ arbeiten 1-2 Tage pro Woche Home Work machen können. Die SBB wirbt ja sogar dafür auf Plakaten und hat enige MA sauer gemacht die das nicht können je nach Funktion oder Linie. Wenn es wirklich so dermassen dringend ist nun zu sparen bitte also auch die Kader in die Verantwortung nehmen die ja mehr verdinenen weil sie "Verantwortung" haben. Diese Woche gingen 2000 Leute nach Luzern an die Kadertagung der SBB. 2000! DA redet niemand was es kostet. Ok. Hat es einen Nutzen habe ich nix dagegen.

  • Thomas

    Thomas 18/03/2018 20:48:53

    Ich muss nun meinen Senf zu diesem Desaster GAV geben.
    Leider hat der SEV seit vielen, bei allen Themen, Jahren immer nach gegeben.
    Ich war früher immer ein aktves Mitglied beim SEV. Alle Sektions GV besucht. Bei allen Demos dabei. Was hat es gebracht? Gleich null. Seit vielen Jahren bin ich im SEV nicht mehr aktiv. Warum wohl? Und das geht vielen Mitarbeitern so. Aber leider ist der SEV eine schwache Gewerkschaft. Dies ist selbst verschuldet und das wird jetzt von der GL SBB gnadenlos ausgenutzt. Der SEV hat immer mit dem sozialen Frieden argumentiert. Wacht mal auf. Diesen sozialen Frieden gibt es seit Jahren in keiner Branche mehr. Das Geld und die Teppichetasche regiert!!!!
    Jetzt zu den Fehlern des SEV der letzten Jahre.
    Man hat die 39 Stunden Woche aufgegeben. Den fadenscheinigen Grund der SBB wurde einfach so hin genommen und geschluckt.
    TOCO Was sich der SEV in diesem Zusammenhang geleistet haben, geht über keine Kuhhaut. Einfach nur besschähment für eine Gewerkschaft. Einem Lohnabbau zu zustimmen. Das gibt es wohl nur in der Schweiz. In anderen Ländern, einfach undenkbar!!! Garantielöhne, die seit Jahren keine Lohnerhöhung mehr gesehen haben. Es wird aber alles teurer. Beispiel KK. Eine Ausage des SEV damals, wir haben nicht gedacht, dass es so viele Arbeitnehmende betrifft.

  • Martinez Jose Luis

    Martinez Jose Luis 20/03/2018 10:17:01

    Pourquoi mon commentaire a-t-il été retiré ?

  • Franziska Arnold

    Franziska Arnold 21/03/2018 09:44:41

    Bin nun auch schon 15 Jahre bei der SBB. Meine Arbeit gefällt mir immer noch super. Leider habe ich auch festgestellt, dass die Wertschätzung der Mitarbeitenden zu wünschen lässt. Zulagen werden immer weniger. Man sollte vielleicht auf den oberen Stufen einsparen, dann hat es bei uns genug. Hoffe, dass der SEV sich richtig für uns einsetzt. Gerade im Alter braucht es mehr Erholung. In dem Sinne gute Fahrt für alle.

  • Franco

    Franco 23/03/2018 15:37:06

    Neanche a dirlo a subire i contraccolpi saranno soprattutto le aree "periferiche", impegnate nei progetti pilota e colonne portanti per la riuscita e messa in servizio di importanti opere (leggi Alptransit), a rami secchi di una politica del lavoro ben poco lungimirante. Gli specchietti per le allodole con il mantra della digitalizzazione e dei vari progetti di "ottimizzazione" (Railfit 20/30), si stanno rivelando per quello che sono. Progetti di smantellamento a basso costo, dove le macchine prendono il posto delle persone. Equazione tanto semplicistica quanto distruttiva, per le FFS e il suo stesso futuro. Quella del personale e della base non sarà una lotta semplice, ma va fatta per salvaguardare anche e soprattutto il futuro delle FFS, della sua crescita, della qualità del servizio che non può prescindere dal valore e competenze delle persone. La Dirigenza sta rischiando lanciando un pericoloso boomerang, speriamo si ravvedano e ritornino sul pianeta terra, riacquisendo lucidità.

  • Francisco Rosa

    Francisco Rosa 24/03/2018 15:17:28

    Depuis 25 ans expliquez moi ce que nous avons gagné ?Toujours perdu!
    Pour quand une bonne petite grève pour montrer que les moutons peuvent aussi parfois être des Loups!

  • Samy

    Samy 27/03/2018 15:04:59

    Maintenant il faut bouger ces gens ont perdu ou subtilisé 5 millards de la caisse de pension,il n’ya jamais eu d’enquête à se sujet ni de jugement ni condamnation? Seci est du pénal non.Ces holigarques sent prène maintenant à nos droit et à la cct seci est inacceptable et non négociable nous devons pas plier mais tenir . ont se croirait avec l’heure arrogance dans les années 1936 à 1945. Lesclavage et lavailisment des ouvrier à t’il vraiment disparu dans cette Suisse qu’on dit aussi cette oie blanche.Pour finir les gros font leur propre salaire au détriment des petits,parachute doré et prime en tou genre y a t’il pas un conflit d’ intérêt .

  • Antonio

    Antonio 16/04/2018 19:32:54

    Montrons a nos dirigeants de quel bois on ce chauffe; une bonne grève c'est tout ce qu'ils méritent! Marre des restructurations, des suppressions de postes, assez de coupes, de manipulations pour mieux diviser, de RailFit et autres attaques directes faites a l'ensemble du personnel CFF.

  • Martinez Jose Luis

    Martinez Jose Luis 20/04/2018 14:49:39

    http://laffranchi.info/railfit-ou-comment-les-cff-exploitent-les-travailleurs/

    A mediter messieurs du SEV, j'espere que vous n'allez pas baisser votre culotte cette fois !
    Il est temps de montrer à notre patron qu'il ne peut pas faire n'importe quoi, car en fin de compte, ce sera le client qui payera les pots cassés !!

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