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Aktionskomitee ZuS und SEV setzen Einsatz für Randstundenkonzept fort

Enttäuschende Antwort der Zürcher Regierung

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt den Zürcher Verkehrsverbund bei seinem neuen Sicherheitskonzept. Er nimmt damit die Abschaffung der Zugchefs S-Bahn und der durchgehenden Zugbegleitung in Randstunden in Kauf. Die Verkehrsgewerkschaft SEV und das Aktionskomitee ZuS setzen auf den Kantonsrat, der im neuen Jahr das Thema diskutieren wird.

Die Haltung der Zürcher Regierung, von ZVV und SBB widerspricht den Wünschen der Reisenden und des Personals. Aus zahlreichen Begegnungen mit Fahrgästen, aber auch mit Politikern aus Kantons- und Nationalrat wissen die Zugchefs S-Bahn, dass ihre Präsenz in den Abendzügen als unersetzlich gilt.

Es ist enttäuschend, dass die Zürcher Regierung diese Meinung nicht teilt. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV und das Aktionskomitee ZuS ist jedoch klar, dass im Kantonsrat auch deutlich andere Stimmen zu hören sein werden. Bei der Diskussion der regierungsrätlichen Antwort werden zweifellos Leute zu Wort kommen, die aus eigener Erfahrung die Situation im nächtlichen S-Bahn-Verkehr kennen und deshalb wissen, wie wichtig die durchgehende Begleitung durch kundenfreundliche Zugchefs ist.

SEV und Aktionskomitee ZuS setzen sich weiter ein für ein angepasstes Sicherheitskonzept nach dem Grundsatz „Sicherheit und Kundendienst aus einer Hand“.

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