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Petitionsübergabe an die Leitung des Zürcher Verkehrsverbunds

Über 3000 Unterschriften für Zugbegleitung im ZVV

Sicherheit und Kundendienst aus einer Hand: Diese bewährte Praxis der Zugbegleitung im Zürcher Verkehrsverbund soll bleiben. Das fordern über 3000 Betroffene – Mitarbeitende und Reisende – mit einer Petition, die sich gegen die Abschaffung der durchgehenden Zugbegleitung in den Abendzügen der Zürcher S-Bahn stellen. Heute haben die Initianten die Unterschriften dem ZVV übergeben.

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV und deren Unterverband des Zugpersonals ZPV haben innert kürzester Zeit und ohne besonderen Aufwand über 3000 Unterschriften gesammelt für die Petition, die sich gegen die Abschaffung der durchgehenden Zugbegleitung der abendlichen S-Bahn-Züge stellt.

Mit dem vom Zürcher Verkehrsverbund vorgesehenen Umbau des Sicherheitskonzepts werden die bewährten Doppelbegleitungen durch die so genannten Zugchef S-Bahn aufgehoben und durch eine punktuelle Überwachung ersetzt. Dies bedeutet, dass künftig teilweise unbegleitete Züge verkehren werden, womit nicht nur die Sicherheit verschlechtert, sondern der Kundendienst gleich komplett abgeschafft wird.

In ihrer Petition unter dem Motto "Sicherheit und Kundendienst aus einer Hand - Zugchef S-Bahn müssen bleiben" fordert die Gewerkschaft die Beibehaltung der bewährten Doppelbegleitung in Kombination mit neuen Sicherheitselementen. Die Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter haben die Verantwortlichen des ZVV darauf hingewiesen, dass das grösste Problem ohnehin die Handhabung des Nachtzuschlags sei. In Basel ist dessen Abschaffung beschlossene Sache, wogegen in Zürich stattdessen der Kundendienst abgeschafft wird...

SEV und ZPV fordern den Zürcher Verkehrsverbund auf, seine Entscheide nochmals zu überprüfen und im Interesse der Reisenden und der Sicherheit im öffentlichen Verkehr an der durchgehenden Begleitung durch die Zugchefs S-Bahn festzuhalten.

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