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Jungfraubahnen verzichten auf Dividende

Der Verwaltungsrat der Jungfraubahn-Gruppe ist am Montag auf seinen Entscheid vom März zurückgekommen, vom Gewinn von 17,03 Mio. im letzten Jahr 16,338 Mio. als Dividende auszuschütten: Er beantragt nun der Generalversammlung vom 18. Mai, auf eine Dividende zu verzichten, weil die Erholung des Tourismus von der Coronakrise länger dauern werde, als noch im März erwartet, und weil die JB für ⅔ ihres Personals Kurzarbeit beantragt habe. «Wir vom SEV sind froh über diesen Entscheid, den wir dem CEO und den Mitgliedern des VR in unserem Brief vom 14. April nahegelegt haben», kommentiert SEVGewerkschaftssekretärin Susanne Oehler. «Wir hoffen, dass auch unsere weiteren Forderungen Gehör finden: Einhaltung des Gesundheitsschutzes, Verzicht auf Kündigungen, Fortzahlung der Löhne zu 100% während der Kurzarbeit und Vereinbarung von allfälligem Zeitabbau mit den Mitarbeitenden oder Einfrierung ihrer Zeitkonten.»

Fi

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