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SBB

Keine überhastete Sparübung

Die SBB präsentierte am Donnerstagvormittag ihre Ergebnisse des ersten Halbjahres. «Trotz der roten Zahlen darf man jetzt nicht den Kopf verlieren. Die Bahn ist ein langfristiges Geschäft, deren Wert in der Jahresbetrachtung nur unzureichend dargestellt werden kann», sagt Vizepräsidentin Barbara Spalinger der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV).

Für den SEV zeigt sich dies exemplarisch am Lokführermangel. «Zwar hat die SBB endlich zugegeben, dass sie grobe Planungsfehler bei der Prognose ihres Personalbedarfs gemacht hat. Dies ist ein guter erster Schritt. Aber nun wird die schwierige Finanzlage aufgrund Corona angegangen, als ob es kein Morgen gäbe. Mitarbeitende sollen Opfer bringen. Gleichzeitig mit der Weiterentwicklung des Lohnsystems soll eine Sparübung stattfinden, das ist ein schwieriges Signal, auch wenn die beiden Themen nicht zusammenhängen», stellt Barbara Spalinger fest.

Natürlich müssen nun Massnahmen geprüft werden, aber es ist wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren: «Der Zeitpunkt erscheint uns zu früh, denn weder kennen wir die Entwicklung der Situation in die Zukunft, die unklarer ist, als auch schon, noch steht schon fest, welche Abfederungsmassnahmen die öffentliche Hand beschlossen hat. Die SBB hat in den letzten Jahren mit ihren Sparübungen die Mitarbeitenden schwer belastet und das Unternehmen an seine Grenzen gebracht. Aufgrund dieser Erfahrung sind wir bereit mitzudenken, wie intelligent gespart werden kann. Aber einen Schnellschuss zulasten des Personals wollen wir nicht.» betont Barbara Spalinger.

Kommentare

  • Martin

    Martin12/09/2020 08:16:54

    Bonjour,
    Oui c’est vraiment à espérer que les salariés comme par exemple dans les ateliers d’Yverdon ne seront pas toucher, car les salaires sont déjà bien trop bas, beaucoup de temporaires et de frontaliers qui fait baisser les salaires et on leurs a déjà supprimé les sorties et repas de boîtes, pourtant ils ont travailler pendant le confinement. Aussi ils n’ont pas assez de places pour pouvoir faire le pauses de midi, il faut manger debout ou en 15 minutes ectr. Aussi au niveau de la sécurité il y a des lacunes. Les conditions de travail sont vraiment à la limite du tolérable. Peut-être quelqu’un devrait une fois aller vérifier à l’improviste là bas. En début du Coronavirus pas de soutien, ni d’informations. Après les ateliers comme Olten, Zürich bien sûr ont pas tous ces problèmes. Pour une régie fédérale c’est déplorable! Ils devrait être un exemple dans le monde du travail.

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