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«öV for future» am 21. Mai

Höchste Eisenbahn für die Klimawende

Eins vor zwölf für konkrete Klimamassnahmen: Um diese Zeit werden deshalb am 21. Mai die Lokpfeifen ertönen.

Der SEV ist unter dem Motto «Public Transport for Future» Teil des «Strike for Future», einem offenen Bündnis verschiedenster Organisationen, Bewegungen und Individuen, die am 21. Mai gemeinsam für mehr Klimaschutz einstehen.

Was alle Parteien des «Strike for Future» eint, ist die Überzeugung, dass es höchste Eisenbahn für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel ist, und dass diese zwingend sozial gerecht ausgestaltet werden müssen.

Die Klimawende ist DAS kollektive Zukunftsprojekt, welches nur gemeinschaftlich und demokratisch ausgehandelt wirksam umgesetzt werden kann. Zentraler Hebel muss dabei die Stärkung des Service public sein. Die Klimawende wird nur dann zum Erfolg führen, wenn sie sich in den Dienst des Gemeinwohls stellt. Nicht der Profit einiger weniger, sondern das Wohlergehen der gesamten Bevölkerung muss im Vordergrund stehen. Ziel muss die Schaffung nachhaltiger, gesunder und gut bezahlter Arbeitsplätze sein.

Das funktioniert im öffentlichen Verkehr nur, wenn der Grundsatz Kooperation statt Wettbewerb gelebt wird.Im Hinblick auf den 21. Mai sowie darüber hinaus formuliert der SEV daher folgende konkreten Forderungen für eine soziale Klimawende:

Mobilität: Der öV muss weiter ausgebaut werden. Daran führt klimapolitisch kein Weg vorbei – das bestätigt gerade auch der Erfolg des in den letzten Jahren immer weiter gestärkten und genutzten Angebots. Denn das Umstiegspotenzial ist weiterhin riesig, entfallen in der Schweiz doch noch immer mehr als drei Viertel der zurückgelegten Personenkilometer auf den motorisierten Individualverkehr. Der öffentliche Verkehr funktioniert allerdings nur als Gesamtsystem, mit optimal aufeinander abgestimmten Verkehrsträgern und -verbindungen. Dieses kann nur durch die öffentliche Hand bzw. die entsprechenden Staatsbetriebe – allen voran die «Systemführer» SBB und PostAuto – erhalten und weiterentwickelt werden. Der Anteil des öffentlichen Personenverkehrs am Verkehrsvolumen muss bis ins Jahr 2050 auf 50 % gesteigert werden.

Transport und Logistik: Der Gütertransport muss wo immer möglich auf der Schiene stattfinden – kein Verkehrsträger ist ökologischer, und kein Land kennt ein engmaschigeres Schienennetz als die Schweiz. Die Schwächung und schleichende Privatisierung von SBB Cargo muss daher schleunigst gestoppt und im Gegenteil der flächendeckende Schienengüterverkehr nachhaltig ausgebaut werden. Im Export-, Import- und Binnengüterverkehr verdoppelt sich der Anteil der Schiene am Gesamtverkehr bis 2050.

Die Zukunft gehört dem öffentlichen Verkehr!

SEV
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Der SEV am «Strike for Future»

Das öV-Personal trägt am 21. Mai den Solidaritätsbutton «Public Transport for Future». Damit unterstreichen wir unsere Forderungen für einen massiven Ausbau des öV. Die Mitglieder an der Front erhalten ihren Button von den Regionalsekretariaten und Sektionen. Alle anderen können ihren Button noch bis am Dienstag, 18. Mai, unter sev-online.ch/klima bestellen. Zudem werden um 11.59 Uhr schweizweit die Lokpfeifen ertönen. Botschaft: Es ist höchste Eisenbahn für konkrete Klimamassnahmen. Wer sich sonst engagieren möchte, findet alle Informationen auf strikeforfuture.ch.

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