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SEV und LPV tief betroffen vom Tod eines Lokführers in Deutschland

Der SEV und der LPV sind tief betroffen vom Tod eines Lokführers, der bei der Entgleisung eines Güterzuges in Deutschland am Abend des 2. April ums Leben gekommen ist. Der SEV und der LPV sind in Gedanken bei der Familie des verstorbenen Lokführerkollegen. Giorgio Tuti, Präsident der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) und des SEV ist bewegt: «Niemand sollte bei der Ausübung seiner Arbeit sein Leben verlieren. Die Schweizer und europäischen Eisenbahner trauern.»

Am Donnerstagabend, 2. April, verunglückte ein Güterzug im deutschen Auggen, nur rund 25 km vor Basel. Dabei soll es sich um einen Zug der «Rollenden Landstrasse» handeln, der neben den Lastwagen auch deren Fahrer befördert. Der Zug war mit einer BLS 485 bespannt und fuhr von Freiburg im Breisgau (D) in Richtung Basel. Sein Zielort wäre Novara in Italien gewesen. 

Der Zug kollidierte gemäss Behörden mit einem Betonteil, das auf den Gleisen lag. Es soll sich um ein Teil einer Brücke handeln, die dieses Wochenende abgebaut werden sollte. Der 51-jährige Lokführer schaffte es nicht mehr, einen Notruf abzugeben. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Er war bei MEV Deutschland angestellt. Die meisten der Lastwagenfahrer im Begleitwagen wurden leicht verletzt.

SBB Cargo International ist verantwortlich für den Zug, der im Auftrag von RAlpin zusammen mit der BLS AG die rollende Landstrasse betreibt. SBB Cargo International verantwortet die Streckenabschnitte auf deutschem und italienischem Gebiet.

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