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SEV-GATA fordert auch Ausbau des Bodenpersonals der Swiss

Ausbau als Chance für Swiss

Die guten Zahlen und der Flottenausbau bei Swiss müssen als Chance innerhalb des Lufthansa-Konzerns genutzt werden. Dies fordert SEV-GATA, die Luftfahrtsparte der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV.

«Swiss ist heute sehr gut aufgestellt und äusserst effizient», hält Philipp Hadorn fest, Präsident von SEV-GATA und Gewerkschaftssekretär SEV. Angesichts der heute präsentierten Zahlen ist für ihn klar: «Weitere Pläne zur Konzentration und Straffung innerhalb des Lufthansa-Konzerns können nicht zulasten, sondern müssen zugunsten des erfolgreichen Standorts Schweiz gehen.»

Für SEV-GATA, die das nicht fliegende Personal vertritt, ist wesentlich, dass der Flottenausbau auch Folgen am Boden zeigen muss. «Ein Ausbau beim Cockpit- und Kabinenpersonal ist nur der eine Teil; selbstverständlich muss diese Entwicklung auch am Boden vollzogen werden», stellt Hadorn klar.

Der gute Rechnungsabschluss zeigt im Übrigen, dass für den kommenden Herbst Spielraum für Lohnentwicklungen besteht. Hadorn erinnert daran, dass Swiss über Jahre hinweg keine oder geringe Lohnerhöhungen gewährt und die Anstellungsbedingungen verbesserungswürdig sind. «Durch den mehrjährigen Erfolg der Swiss haben sich die Zeiten geändert: Swiss hat seine Restrukturierungen erfolgreich bewältigt; nun müssen alle von der absehbaren positiven Entwicklung profitieren!» Nicht zu vergessen gelte es auch, den Tatbeweis zur Sicherung des Werkplatzes Schweiz zu erbringen, da die Swiss schlussendlich nur dank den enormen Mittel von Steuergeldern wieder zum Erfolg geführt werden konnte.

GATA: SEV Aviation (Groundstaff Aviation Technics and Administration) ist die Abteilung Luftverkehr des SEV, der Gewerkschaft des Verkehrspersonals.

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