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Unterverband PV

Jubiläums-DV

Der SEV-PV traf sich am 3. Juni in Bern zum 100. Mal zu einer Delegiertenversammlung.

Otto Huser (links), 8 Jahre Zentralsekretär SEV-PV, und Frédy Imhof, langjähriger Simultanübersetzer, treten beide per 31.12.2019 von ihren Ämtern zurück.

Zentralpräsident Roland Schwager leitete bereits zum dritten Mal auf souveräne Art die Delegiertenversammlung (DV) PV. Mit viel Freude begrüsste er die Anwesenden zur Jubiläums-DV. Einen speziellen Willkommensgruss richtete er an die Mitglieder der GPK PV, an Simultanübersetzer Frédy Imhof sowie an alle Kolleg/innen, die zum ersten Mal unter uns weilten.

GPK-Präsident Eugen Bammert, der alle Zentralausschusssitzungen im Geschäftsjahr besucht hatte, lobte die gute Arbeit des Zentralausschusses (ZA), insbesondere das Engagement von Kassier Egon Minikus sowie die perfekt abgefassten Protokolle von Zentralsekretär Otto Huser. Der ausführliche Jahresbericht des Zentralpräsidenten (ZP) fand starke Beachtung und allgemeine Zustimmung. Dem Unterverband PV wurde viel Raum gegeben. Ebenso den gewerkschaftlichen Aktivitäten sowie dem SEV-Vorstand. Mit starkem Applaus und Akklamation wurde der Jahresbericht genehmigt.

Finanzminus kleiner als erwartet

Zu den Traktanden: «Jahresrechnung, Bilanz, Bericht der GPK und Budgets» gab es nur einige Verständigungsfragen, die der Kassier kompetent beantwortete. Die Wertberichtigungen der Aktiven/Anlagen bei der Bank Cler betragen CHF10016.79. Unter diesem Aspekt beträgt der Rückschlag nur CHF2515.62. Budgetiert war ein Minus von CHF6520. Der Mehraufwand ist im Kommentar zu den einzelnen Konti ausführlich und lückenlos begründet. Das Eigenkapital betrug per 31.12.2018 CHF310459.62 was pro Mitglied CHF23.87 ausmacht.

Als Ersatzmitglied in die GPK PV wählte die DV einstimmig Marc Derungs, PV Thurgau. Einstimmig nominiert wurde René Läubli, PV Glarus-Rapperswil zuhanden des Kongresses als Mitglied GPK SEV. Als Vertreter Vasos wurde Jean-Louis Scherz, PV Fribourg, einstimmig gewählt.

Emotionale Diskussionen

Insgesamt behandelten die Delegierten vier Anträge des PV Jura und je einen Antrag des PV Vaud und des PV Basel. Dem Antrag «GR PV-SEV Anhang 1» wurde zugestimmt, die drei anderen Anträge «Lineare Budgetkürzungen», «Abbildung Honorierung/Spesen ZA in der Rechnung» und «Abschaffung Halbtaxabonnement» wurden abgelehnt. Dem Antrag um Erhöhung der Betreuungszulage SEV wurde mit grossem Mehr zugestimmt. Der Antrag des PV Basel betreffend neuem, transparenterem Kontoplan löste emotionale Diskussionen aus. Mit zwei Einschränkungen wurde diesem Antrag zugestimmt.

Im Weiteren wurden Mitteilungen und Fragen zum Kongress erörtert. Gewerkschaftliche Geschäfte wie eine effizientere Unterverbandsstruktur und die Revision des Geschäftsreglements PV lösten lebhafte Diskussionen aus.

Kurz vor dem Mittagessen wurden die Teilnehmenden von der Visite des SEV-Präsidenten Giorgio Tuti überrascht. Mit grossem Engagement und viel Talent stimmte er sie auf die am Abend stattfindende Eröffnungsfeier «100 Jahre SEV» sowie auf den Kongress am darauf folgenden Tag im Kursaal ein. Als absoluter Höhepunkt wurde der Besuch von Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des Departementes Uvek, angekündigt.

Die DV beschloss, am Kongress vor allem die Anträge des PV Winterthur-Schaffhausen und des PV Zürich zu unterstützen. In seinen Ausführungen streifte der ZP verschiedene Themen wie AHVplus, Pensionskasse SBB, FVP, soziale Sicherheit und Digitalisierung. Nach acht Jahren Tätigkeit als Zentralsekretär PV-SEV erklärte Otto Huser seinen Rücktritt per 31.Dezember 2019, um jüngeren Kräften Platz zu machen.

Roland Schwager schloss die Sitzung mit dem Dank an alle für das aktive Mitmachen und die interessanten Diskussionen der Delegierten sowie an den Übersetzer für die stets perfekte Arbeit. Lebhafte und aktive Beteiligung zeichneten die interessante Zusammenkunft aus. Ein ganz grosses und verdientes Dankeschön durfte Egon Minikus für die perfekte Organisation empfangen.

Otto Huser, Zentralsekretär

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