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Massnahmenpaket des Bundes zur Stärkung der Verkehrsverlagerung

Ein Schritt in die richtige Richtung – aber weitere müssen folgen

© SBB CFF FFS

«Im Interesse von Klima, Mensch und Verkehrsfluss gilt es dringend die vorliegenden Beschlüsse des Bundesrats umzusetzen», sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. Daneben müssen zwingend und zeitnah ebenfalls Massnahmen für die Verlagerung im Binnenverkehr entwickelt werden.

Die Gewerkschaft für Verkehrspersonal SEV begrüsst es, dass der Bundesrat anerkennt, dass weitere Massnahmen zur Erreichung der Verlagerungsziele notwendig sind. Die vorgeschlagenen Massnahmen, die unter anderem die Erhöhung sowie Verlängerung der Laufzeit des Zahlungsrahmens für die Förderung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs, die Senkung der Trassenpreise sowie die Anpassung der LSVA vorsehen, beurteilt der SEV als zweckmässig.

«Entscheidend ist zudem die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen», so Philipp Hadorn. Denn die Erkenntnisse aus bisherigen Kontrollen sind erschreckend, was die Einhaltung von Sicherheitsmassnahmen und Arbeitsbedingungen betrifft.

«Obwohl der SEV die vom Bundesrat beschlossenen Schritte befürwortet, gehen wir dennoch davon aus, dass zur erfolgreichen Verlagerung gemäss dem Volksverdikt noch weitere Massnahmen notwendig sind», betont der Gewerkschaftssekretär.

Es gelte jetzt zwingend, zeitnah die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass auch im Binnenverkehr die Verlagerung fortgeführt wird. Die jüngsten Entwicklungen beim Rückbau von SBB Cargo zeigen, dass jetzt eine Kurskorrektur unbedingt notwendig ist.

Weitere Auskünfte:

Philipp Hadorn, Gewerkschaftssekretär SEV: +41 79 600 96 70

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