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Transports de Martigny et régions (TMR)

Die Gewerkschaftsarbeit lohnt sich

Die SEV-Sektion TMR hat ein sehr gutes Resultat erzielt: die rückwirkende Entschädigung von 160 Stunden für das Personal in der Infrastruktur. Die Gewerkschaftsarbeit zahlt sich aus; und je höher der Organisationsgrad, desto grösser die gemeinsame Stärke!

Bei TMR, dem regionalen Verkehrsbetrieb von Martigny, sorgen 220 Angestellte für einen reibungslosen Betrieb auf der Strasse wie auch auf der Schiene. Um die Gewerkschaftsarbeit kümmert sich eine dynamische SEV-Sektion, die mit ihrer kämpferischen Art in den letzten Jahren zahlreiche Verbesserungen erzielt hat, darunter z.B. Kompensationen, Boni in den jährlichen Verhandlungen und Toiletten in Martigny.

Auch dieses Jahr kann die Sektion einen wichtigen Erfolg verbuchen, und zwar hat sie die Geschäftsleitung (GL) darauf aufmerksam gemacht, dass sie gegen Artikel 7.3 des Arbeitszeitgesetzes (AZG) betreffend Auswärtspausen verstösst. In der Folge hat die GL zugesichert, dem Infrastruktur-Personal rückwirkend 160 Stunden zu vergüten oder alternativ während vier Jahren eine zusätzliche Ferienwoche zu gewähren. Diese Entschädigung wird auf 40 Stunden pro Jahr aufgeteilt, bzw. auf die Jahre 2018 bis 2021. Die Kompensation wird zwischen dem/der Arbeitnehmenden und der Firma vereinbart.

Dieses erfreuliche Resultat ist der guten Arbeit des SEV zu verdanken: Bereits im Juni 2017 wurde die Forderung nach rückwirkender Entschädigung bei der Geschäftsleitung von TMR eingereicht. Doch leider kann man nicht immer gewinnen. So hat der Verwaltungsrat der Geschäftsleitung bisher kein Mandat für die Verhandlung eines GAV erteilt. Trotzdem zeigen die kürzlich erreichten Erfolge, dass sich die Gewerkschaftsarbeit wirklich lohnt – ein guter Grund, Mitglied zu werden! An der Generalversammlung vom 24. Mai lautete das Credo deshalb: Die Gewerkschaft braucht eine engagierte, solidarische Basis. Je mehr Kolleg/innen dem SEV beitreten, desto mehr Verbesserungen sind in der Zukunft zu erwarten!

ysa/kt

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