| Aktuell / kontakt.sev

Eidgenössische Volksabstimmung über die erleichterte Einbürgerung von Personen der 3. Einwanderergeneration

«Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen»

Stimmen wir am 12. Februar dafür, dass die dritte Einwanderergeneration den Schweizer Pass leichter erlangen kann als heute, wo sie das lange, ziemlich teure ordentliche Einbürgerungsverfahren auf sich nehmen muss.

Kinder und Jugendliche, deren Grosseltern in die Schweiz eingewandert sind und deren Eltern schon hier aufgewachsen sind, sollen erleichtert eingebürgert werden.

Betroffen sind in der Schweiz Geborene bis Alter 25 mit Niederlassungsbewilligung, die hier mindestens fünf Jahre die obligatorische Schule besucht haben, mit einem Elternteil mit Niederlassungsbewilligung, der hier auch mindestens fünf Jahre die obligatorische Schule besucht und mindestens zehn Jahre hier gelebt hat, sowie mit einem Grosselternteil, der schon ein Aufenthaltsrecht erwarb oder in der Schweiz geboren wurde. kontakt.sev sprach mit Eugenio Tura, Mitglied der Migrationskommission SEV.

kontakt.sev: Du bist bereits Schweizer Bürger und also nicht direkt betroffen. Hast du Kolleg/innen bei der SBB, die sich bei einem Ja erleichtert einbürgern lassen könnten?

Eugenio Tura: Nein, alle mei- ne SBB-Kolleg/innen ohne Schweizer Pass sind selbst eingewandert oder Secondos.

Gegner sagen, die Eltern der 3.Generation hätten sich zum Wohl der Kinder schon einbürgern lassen können.

Manche haben dies getan, doch die ordentliche Einbürgerung ist kompliziert, sehr lang und mit bis rund 10 000 Franken pro Familie nicht für alle leicht erschwinglich.

Das erleichterte Verfahren hat insbesondere den Vorteil, dass die Kandidat/innen nicht mehr beweisen müssen, dass sie in der Schweiz integriert sind.

Genau, das ist erfreulich. Wer in einer Schweizer Schule die gleichen Geschichts- und Deutschstunden (oder Französisch- oder Italienischstunden) besucht hat wie die Kinder mit Schweizer Pass, muss nicht mehr beweisen, dass er oder sie eine Nationalsprache beherrscht und die Schweizer Geschichte kennt.

Die Kantone könnten sich zwar noch zu jedem Fall äussern, doch über diese Einbürgerungen entschiede der Bund. Wäre das gut so?

Natürlich. Damit würden die Ungleichheiten zwischen den Kantonen und Gemeinden verschwinden und alle, egal wo sie wohnen, gleich behandelt.

Was denkst du über die Burkaplakate der SVP?

Diese Plakate sollen einem Angst einjagen. Doch es gibt keinen Zusammenhang zwischen dieser Frau mit Burka und dieser Abstimmung, die letztlich nur wenige betrifft, vor allem Italienerinnen und Italiener.

Hes/Fi

Kommentare

  • Martinez Jose Luis

    Martinez Jose Luis 31/01/2017 21:38:12

    Pour ma part, la Naturalisation, devrait être facilitée, même pour les secundos, en fonction de leur Integration, j'en suis un moi même, j'ai 53 ans, je suis né en Suisse, y ai fait toutes mes écoles, mon apprentissage, et je travail depuis mes 16 ans, sans avoir jamais été, ni au chômage, ni au social, j'ai côtisé ce que j'avais a côtiser, j'ai payé mes impôts, je défie quiquonque qui ne me connait pas, de dire que je suis étranger.
    Au vu de ce qui précede, pourquoi devrais-je passer un éxamen (dont les questions posées, une majorité de Citoyens suisses seraient incapables de répondre correctement), et payer une somme éxorbitante, pour obtenir la Naturalisation ?

Kommentar schreiben