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Grande participation à la minute de silence pour notre collègue du SEV tragiquement décédé

Le personnel de bord et de conduite a fait ses adieux dans un concert de sifflets à son collègue de travail et du SEV qui a été tué en gare de Baden dans un accident dimanche 4 août.

Vendredi après-midi 9 août à 13 heures, agents de train et mécaniciens de locomotive se sont réunis à la gare centrale de Zurich pour faire leurs adieux à leur collègue de travail, contrôleur des CFF, et du SEV, qui a perdu la vie dimanche dernier dans un tragique accident du travail. Les assistants clientèle ont soufflé dans les sifflets et les mécaniciens des trains se sont joints au concert de klaxons - un moment très émotionnel et émouvant pour toutes les personnes présentes. Cette intervention a été suivie d'un bref discours et d'une minute de silence.

"Le choc, la consternation, le chagrin ont été énormes", a déclaré le président du SEV Giorgio Tuti dans son bref discours.

Toni Häne, responsable CFF Voyageurs, a également exprimé ses plus sincères condoléances aux personnes présentes.

Commentaires

  • Eduard Giger

    Eduard Giger 10/08/2019 16:08:52

    Geschätzter Herr Menet

    Herzliches Beileid zu diesem ausserordentlich tragischen Unfall.
    Ich kann Ihre Bestürzung und ihre emotionalen Äusserungen verstehen.

    Doch nach Überwindung des Schocks ist es unbedingt erforderlich, das Unfallereignis präzise zu analysieren und die Ursachen für das Versagen des Sicherheitssystems zu ermitteln.

    Der wichtigste Satz in der Aussage von Herr Philippe Thürler lautet:
    "Die Kontrolllampe im Führerstand war erloschen, weshalb der Lokomotivführer losfuhr."

    Die Kernfrage lautet somit:
    Wieso brennt die Kontrolllampe nicht mehr obwohl im 5. Wagen eine Türe nicht ganz geschlossen ist, da eine Person eingeklemmt ist ?

    Die Folgefrage lautet:
    Handelt es sich um einen Hardware- oder Softwarefehler ?

    Schlussfolgerung:
    Erst nach Ergebnis dieser Untersuchungen ist eine Kontrolle sämtlicher 493 Wagen, resp.
    1'972 Türen zweckentsprechend.

    Ich wünsche Ihnen und ihrem Arbeitgeber guten Erfolg bei der Problemlösung.

    Eduard Giger

  • Beat Jurt

    Beat Jurt 14/08/2019 14:39:23

    Mit tiefer Bestürzung und Trauer und dem tiefen Beileid gegenüber den Angehörigen, ist es nun sehr wichtig die richtigen Schlüsse (endlich) daraus zu ziehen. Die Kurzanalyse von Eduard Giger ist richtig, was den aktuellen Unfall betrifft. Die Flotte der sonst sehr zuverlässigen EW4 Flotte, hat nicht den technischen Stand der neuen, hoch komplexen Fahrzeugflotte. Die Ueberwachung gerade der Türsysteme (nicht nur Einklemmschutz), sondern an auch 13/18 Pool und der Rückmeldung an die Lok/Zugführenden sind hier äusserst diffizil und gerade im Unterhalt sehr Zeitintensiv. Da die Zeitintervalle (modular) leider immer knapper berechnet werden, wird es heikel.Als langjähriger Mitarbeiter im technischen Wagendienst (ehemals Visiteur, jetzt neu Fahrzeugdiagnose) wurden nicht nur im Unterhalt, sondern auch im Feld sehr seriöse Funktions (FK)- und Einsatzkontrollen (EK) durchgeführt. Heute (auch durch neue Technologien) und leider auch fehlender, oder nicht praxisbezogener Bildung und zum grossen Teil auch durch zu knappe Zeitfenster bei Unterhalt und Zugsübernahmen, wird dies teilweise nicht mehr benötigt oder ungenügend ausgeführt. Bei einer seriösen, guten EK/FK vor Zugsübernahme (Tür Funktionskontrolle) im Feld oder im Bahnhof wäre wohl diese Türe abgeschlossen, gesichert und mit Muster S Türe defekt ausser Betrieb gesetzt worden. Trotz aller neuen und sehr guten Technologien (Ueberwachungs Bildschirme/Leittechnologie usw.) wäre es gut die Zeiten für eine saubere und sichere Zugsübergabe durch mehr Zeit und Fachpersonal zu gewähren. Leider hat es mit dem Slogan *jeder kann Alles* nicht geklappt. Die jetzt sofort ausgelösten Kontrollaktionen sind o.K. (habe die letzte bei den EW4 noch selber aktiv miterlebt). Besser wäre es aber die Kontrollen von wichtigsten (sicherheitsrelevant) Funktionen wieder vor jeder Tagestour einer Zugskomposition durchzuführen. Auf jeden Fall bei den EW4 Komposition sollte dies jetzt bis auf weiteres erfolgen. Als jetzt neuer Berufsruheständler hoffe ich für die Zukunft auf bessere Presse gegenüber den SBB, wobei gewisse Videosequenzen (10 vor 10) falsche Aussagen machen. Hier erwarte ich seriöses richtiges Recherchieren!

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