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Neuer CEO BLS

Es warten grosse Herausforderungen

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) nimmt Kenntnis von der Ernennung des derzeitigen CEO der Energie Wasser Bern, Daniel Schafer, als neuer CEO der BLS. Der SEV erwartet, dass mit dieser Wahl wieder Ruhe in das Unternehmen einkehren wird, das zuletzt stark unter Druck geraten ist. «Das kann aber nur funktionieren, wenn Herr Schafer den Weg gemeinsam mit dem Personal geht», ist Giorgio Tuti, Präsident SEV, überzeugt.

Für den SEV ist zentral, dass auch mit dem neuen CEO eine Sozialpartnerschaft gelebt wird, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Für die Mitarbeitenden der BLS ist vor allem wichtig, dass es nach einigen Turbulenzen in den letzten Jahren nun wieder ruhiger wird im Unternehmen und sie sich vermehrt auf die Qualität ihrer Dienstleistungen konzentrieren können. Denn Kernaufgabe des Unternehmens ist der Service public, der nur mit der tatkräftigen Unterstützung eines motivierten Personals zustande kommen kann.

«Herr Schafer wird einiges zu tun haben», ist sich Christian Fankhauser, Vizepräsident des SEV, bewusst. Der öffentliche Verkehr steht vor grossen Herausforderungen wie der demografischen Entwicklung, die vermehrt zu Personalmangel führt. Auch verschärft sich der Fachkräftemangel, was für die Verkehrsunternehmen zunehmend problematisch wird. Nicht zuletzt bringt die fortschreitende Digitalisierung grosse Veränderungen mit sich. «Wir erwarten vom neuen CEO ganz klar, dass er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnimmt auf diese Reise und sie bei den zahlreichen Herausforderungen unterstützt», so der Vizepräsident weiter.

Bis zum Antritt von Daniel Schafer im September gilt es, die BLS durch diese schwierige Zeit zu manövrieren und dabei die Sozialpartner bestmöglich einzubinden.

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