Digitalisierungsfonds

Bistro digital

© SBB CFF FFS

Die Digitalisierung ist heute nicht mehr wegzudenken. Sie beeinflusst unseren Arbeitsalltag und löst bei einigen auch Angst und Unbehagen aus. Der SEV lanciert mit der Finanzierung des Digitalisierungsfonds ein Pilotprojekt zur Unterstützung der Mitarbeitenden bei der SBB und deren Tochtergesellschaften.

Mit dem digitalen Wandel bieten sich viele neue und interessante Möglichkeiten und Chancen. Die Digitalisierung verunsichert aber auch, sie macht Angst. Angst, nicht mehr mitzukommen mit den ganzen Veränderungen, Angst, seine Stelle zu verlieren, weil sie durch die Digitalisierung abgelöst wird. Angst, den Anschluss zu verpassen. Tatsache ist: In den nächsten Jahren werden zahlreiche Berufsbilder durch die Digitalisierung und Automatisierung verändert.

Der SEV kann und will sich nicht gegen diese Entwicklung stellen. Es ist aber klar, dass die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften in den Wandel einbezogen und auf den Weg mitgenommen werden müssen. Der SEV setzt sich deshalb dafür ein, dass Digitalisierungsthemen bei GAV-Verhandlungen immer auch auf dem Verhandlungstisch liegen. Dabei geht es um Datenschutz, um Vereinbarkeit, und nicht zuletzt auch um den Schutz der Arbeitsplätze.

Mit der SBB hat der SEV bei der formellen Unterzeichnung des GAV SBB / SBB Cargo am 26. November 2018 den schweizweit ersten Digitalisierungsfonds ins Leben gerufen. Mit dem Geld, das durch den Digitalisierungsfonds zur Verfügung steht - die SBB hat 10 Millionen Franken einbezahlt - wurden Studien finanziert, welche die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und die Arbeitsplätze der SBB aufzeigen. Basierend auf den Resultaten daraus hat der SEV zusammen mit anderen Gewerkschaften und Verbänden nun die Informations- und Austauschplattform Bistro digital lanciert.

Das Bistro digital ist ein Ort, wo Fragen und Sorgen rund um die Digitalisierung des Arbeitsalltages bei der SBB deponiert werden und der Austausch mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen stattfinden kann. Es soll Mitarbeitende der SBB dabei unterstützen, besser mit den Veränderungen umzugehen und arbeitsmarktfähig zu bleiben. Die Webseite bietet viele interessante Informationen zum Wandel im Arbeitsumfeld, wie Interviews, Erfahrungs- und Expertenberichte. Auch individuelle Beratungen in Form von professionellem Coaching werden angeboten. Diese sind völlig unabhängig und kostenlos. In sogenannten Treffpunkten haben Mitarbeitende der SBB die Möglichkeit, sich unter professioneller Moderation zu einem spezifischen Thema auszutauschen. Im Briefkasten schliesslich kann ein Anliegen, eine Sorge deponiert werden. 

Bei diesem Angebot handelt es sich um ein Pilotprojekt ausschliesslich für Mitarbeitende der SBB und deren Tochtergesellschaften. Es ist komplett kostenlos, erfordert aber für einige Bereiche der Plattform ein (anonymes) Login.

 

Interview zum Digitalisierungsfonds mit Giorgio Tuti, SEV, und Markus Jordi, SBB.

Artikel zum Auftakt des Bistro digital.

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