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Eine Zukunft für die Rottenküchen und moderne Infrastruktur auf Baustellen

Weiter essen im Rottenwagen

Erfolg für die Petition des SEV: Noch bis ins Jahr 2020 werden fahrende Baustellenküchen im Einsatz stehen. Zudem plant die SBB Investitionen, um dem Personal die Situation auf Baustellen zu verbessern.

Auf dem Abstellgleis, aber noch in Betrieb: der Rottenküchenwagen

Auf Initiative des Unterverbands Bau hatte der SEV letztes Jahr gegen tausend Unterschriften gesammelt, um für den Fortbestand der Rottenküchen zu kämpfen. Nun zeigen die Unterschriften ihre Wirkung: Nach mehreren Verhandlungen hat die SBB eingewilligt, die Rottenküchen bis zur jeweiligen Pensionierung der Köchinnen weiterzuführen; somit bleiben die Rottenküchen noch bis zu zehn Jahre erhalten.

Die Gewerkschaftssekretäre Urs Huber und Jean-Pierre Etique haben mit der SBB dieses Resultat verhandelt. Sie rufen die Mitarbeiter in den Baudiensten auf, das Angebot der Rottenküchen zu nutzen: «Dies trägt am meisten zu deren Fortbestehen bei!»

Moderne Infrastruktur

Für den SEV ist es auch ein Erfolg, dass die SBB grössere Investitionen plant, um die Infrastruktur auf den Baustellen zu modernisieren. In einem Massnahmenpaket sind verschiedene Elemente vorgesehen, die die Bedingungen des Personals auf länger dauernden Baustellen verbessern sollen. «Sowohl Ruhemöglichkeiten als auch Verbesserungen bei der Hygiene und dem Schutz vor Wind und Wetter bilden Elemente des angekündigten Gesamtpakets», erläutert Urs Huber.

Fazit: Optimum erreicht

Angesichts der sehr unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligter erachtet der SEV das Resultat als Optimum, das als Ganzes die Situation auf den Baustellen verbessern wird. Im Moment handelt es sich um Ankündigungen; es wird die Aufgabe des SEV sein, aufmerksam zu verfolgen, dass die Ankündigungen auch umgesetzt werden. pmo

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