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Verbandsvorstand SEV

SEV steht vor Wandel

Letztmals tagte am 25. November der SEV-Verbandsvorstand. Dieses Gremium wird im Rahmen der internen Reform aufgelöst. Die Anpassung diverser Reglemente an die neue SEV-Struktur war eines der Haupttraktanden – zudem verabschiedeten die Delegierten eine Resolution gegen den zunehmenden Druck auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten Sitzung des Verbandsvorstands. (Foto: Alexander Egger)

Der Verbandsvorstand ist eines der traditionellen Gremien des SEV, der zweimal jährlich zusammentrat und Entscheide grösserer Tragweite fasste. Seine Aufgaben werden in Zukunft weitgehend vom Vorstand übernommen, einem kleineren Gremium, das ab Januar monatlich zusammentritt und die strategische Führung des SEV innehat.

An seiner letzten Versammlung genehmigte der Verbandsvorstand das Budget des SEV für 2010, wählte Daniel Trolliet und Jérôme Hayoz als Gewerkschaftssekretäre und verabschiedete zahlreiche Reglementsänderungen. Diese sind weitgehend dadurch bedingt, dass die Strukturreform, die auf Jahresanfang 2010 umgesetzt wird, die Kompetenzen im SEV neu regelt. Neu führt eine vierköpfige Geschäftsleitung (bestehend aus Präsident Giorgio Tuti, Vizepräsidentin Barbara Spalinger, Vizepräsident Manuel Avallone und Finanzchef Ruedi Hediger) den SEV operativ. Der neue Vorstand ersetzt die bisherige, 13-köpfige Geschäftsleitung und den Verbandsvorstand bezüglich strategischer Führung. Oberstes Organ bleibt der alle zwei Jahre stattfindende Kongress.

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