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Medienmitteilung vom 7. Juli 2017

Der SEV begrüsst die Zusammenarbeit zwischen der SBB und der Südostbahn

Die Gewerkschaft des öffentlichen Verkehrs SEV begrüsst die von der SBB und der Südostbahn gefundene Lösung im Fernverkehr. Diese kluge Zusammenarbeit verhindert eine Aufteilung des schweizerischen integrierten Eisenbahnverkehrs und ermöglicht trotzdem Verbesserungen im Betrieb, insbesondere auf der Gotthard-Bergstrecke, wo eine Begleitung der Züge durch die Südostbahn gewährleistet wird. Als Sozialpartner der SBB und der SOB wird der SEV die Interessen des Personals beider Unternehmen wahren und den Erhalt der bestehenden Arbeitsbedingungen des Personals überwachen.

Der SEV unterstreicht, dass die von den beiden Unternehmen gefundene Lösung eine Aufteilung der Fernverkehrskonzession verhindert. «Wir rechnen damit, dass auch zwischen der SBB und der BLS eine kluge Lösung gefunden wird», hält SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger fest.

Die Übereinkunft sieht vor, dass die Südostbahn die Gotthard-Bergstrecke betreibt. In ihrem Konzept sieht die Südostbahn die Begleitung der Züge vor. «Das ist eine sehr gute Nachricht für das Zugpersonal in Bezug auf seine Anstellung, aber insbesondere auch in Bezug auf die Sicherheit der Bahnreisenden. Die SBB hat die Begleitung der Züge auf der Bergstrecke mit Ausnahme von Stichkontrollen nach Eröffnung des Basistunnels abgeschafft», ruft SEV-Präsident Giorgio Tuti in Erinnerung.

Der SEV begrüsst die Zusammenarbeit, wird aber die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. Als Sozialpartner beider Unternehmungen wird der SEV die Interessen des Personals wahren, insbesondere wenn Personal von einer Unternehmung in die andere überführt werden sollte, und die Qualität der Arbeitsbedingungen sicherstellen.

 

Weitere Auskünfte:

Giorgio Tuti, Präsident SEV, 079 221 45 64

Barbara Spalinger, Vizepräsidentin SEV, 079 642 82 64

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