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Petition an Postauto West

SEV und Syndicom spannen zusammen

Am Montag, 13. Februar, überreichten Mitglieder von SEV und Syndicom eine Petition mit 70 Unterschriften an die Geschäftsleitung von Postauto West. Die Chauffeure fordern bessere Arbeitsbedingungen; die Verhandlungen beginnen am 1. März.

Jean-François Donzé (rechts) und Christian Fankhauser übergeben die Petition an den Leiter von Postauto West, Pierre-Alain Perren, und an den Betriebsleiter Luc Moret.

Am Montag begleiteten gut zwanzig Chauffeure die Gewerkschaftssekretäre des SEV und von Syndicom vor den Sitz von Postauto West in Yverdon-les-Bains. «Bei dieser Mobilisierung wird mir warm ums Herz», sagt Jean-François Donzé, Gewerkschaftssekretär von Syndicom. Christian Fankhauser, Gewerkschaftssekretär des SEV, begrüsst die Zusammenarbeit mit Syndicom bei Postauto. Gemeinsam kämpfen sie für bessere Arbeitsbedingungen: «Die Mitarbeitenden wollen in erster Linie, dass die Dienstschichten auf maximal acht aufeinanderfolgende Tage beschränkt werden und von zwei freien Tagen gefolgt sein müssen. Zudem sollen die 12-Stunden-Schichten höchstens drei Dienstantritte und mindestens 7 Stunden und 30 Minuten bezahlte Arbeitszeit beinhalten.»

SEV und Syndicom fordern weiter, dass die individuellen Jahresdienstpläne auch tatsächlich der im Arbeitsvertrag festgehaltenen Arbeitszeit entsprechen und die Pikettdienste abgeschafft werden – zugunsten von Reservediensten, die vorschriftsgemäss pro Stunde bezahlt werden.

Obwohl das Thema Arbeitszeit viel Platz einnimmt, stehen auch andere Punkte zur Diskussion, darunter vor allem die kaum ausgerüsteten Toiletten an den Endstationen.

Die Verhandlungen beginnen am ersten März. Die Personaldelegation besteht aus vier Syndicom- und zwei SEV-Mitgliedern. Am 28. März ist eine Generalversammlung geplant.

Vivian Bologna/kt

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