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Luzerner Gewerkschaften reichen Petition ein

Personal fordert Kantine im Bahnhof

Die Gewerkschaften des Luzerner Gewerkschaftsbundes (LGB) – darunter der SEV – haben den Verantwortlichen der SBB, der Zentralbahn und der Luzerner Verkehrsbetriebe VBL eine Petition überreicht, die ein Personalrestaurant im Bahnhof Luzern fordert. Das Anliegen unterstützen 1001 betroffene Arbeitnehmende.

Urs Langenstein von der SEV-VPT-Sektion Zentralbahn übergibt die Petition an Marc Siegrist, HR SBB.

Im Rahmen einer Aktion im Bahnhof Luzern, bei der an einem gedeckten Tisch eine warme Mahlzeit serviert wurde, übergaben Gewerkschafter/innen und betroffene Arbeitnehmende den Verantwortlichen von SBB, Zentralbahn und VBL am 27. November eine Petition. Diese verlangt:

Die Eröffnung eines Personalrestaurants oder eines gleichwertigen Angebots im Bahnhof Luzern für die Angestellten der dort angesiedelten oder umliegenden Betriebe (Bahnunternehmen, Post, VBL, Verkauf, etc.).

Warme und ausgewogene Verpflegungsmöglichkeiten, die den Bedürfnissen des unregelmässig arbeitenden Personals entsprechen (offen Montag bis Sonntag von 6 bis 22 Uhr).

Gute Erreichbarkeit des Verpflegungsstandortes in den vorgeschriebenen Weg- und Pausenzeiten.

Schnellimbiss genügt nicht

Die einzigen nahen Kantinen – die Mensen der Universität und der pädagogischen Hochschule Luzern – sind nur von Montag bis Freitag und zu Bürozeiten geöffnet. Während den Semesterferien und zu Hauptessenszeiten sind sie für die Öffentlichkeit überhaupt nicht zugänglich.

SBB soll koordinieren

Dass das Anliegen einem dringlichen Bedürfnis entsprechen, zeigen die 1001 Unterschriften. Sie stammen von Mitarbeitenden von SBB, VBL, Post, Zentralbahn, Südostbahn, BLS, der Luzerner Polizei und den Betrieben der Luzerner Railcity.

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