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Postautoregion West

Mobilisierung hat sich gelohnt

Die Petition des Fahrpersonals auf Initiative des SEV und mit Unterstützung von Syndicom hat Früchte getragen: Es wurden Verbesserungen erreicht und der soziale Dialog wieder lanciert.

Christian Fankhauser vom SEV (Mitte) und Jean-François Donzé, Syndicom(rechts), bei der Petitionsübergabe am 13.Februar in Yverdon.

«Es ist ein Etappensieg, der zu begrüssen ist, doch müssen wir wachsam bleiben», sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser, der zusammen mit Syndicom- und Peko-Vertretern mit der Leitung der Postautoregion West verhandelt hat. Hier die wichtigsten Punkte, die dank der Petition vom Februar mit 70 Unterschriften verbessert werden konnten: «Zur Verbesserung der Diensttouren wird die Peko in den Prozess eingebunden. Ziele sind Touren von maximal acht Tagen, gefolgt von mindestens zwei freien Tagen», erklärt Fankhauser. «Angestrebt werden Dienstschichten von maximal zwölf Stunden mit maximal drei Dienstantritten und mindestens 7½ bezahlten Arbeitsstunden.» Das Mittel der bezahlten Stunden pro Arbeitstag soll steigen.

Für das Fahrpersonal wird der Pikettdienst, der gemäss Arbeitszeitgesetz (AZG) illegal ist, durch Reservedienst in der Garage ersetzt. Weiter sollen Abweichungen vom AZG künftig nicht mehr so allgemein vereinbart werden wie bisher. Solche Abmachungen werden nun genau protokolliert und die Protokolle Syndicom vorgängig vorgelegt.

Was die Toiletten an den Endstationen der Linien betrifft, ist eine Bestandesaufnahme geplant, und Massnahmen sind eingeleitet. Postauto hat sich verpflichtet, zusammen mit den Peko-Mitgliedern darüber zu wachen, dass die sanitären Anlagen eingerichtet werden. Auch soll mit den Werkhöfen eine Erneuerung der Haltestellenmarkierungen geprüft werden. SEV und Syndicom werden das Personal, das für seine Rechte entschlossen eingestanden ist, gerne weiter unterstützen.

vbo/Fi

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